13. Spieltag: DJK FV Haaren - Alemannia Mariadorf 0:2 (0:0)

Torfolge:

0:1 Hochmuth (49.), 0:2 Othman (90.+2)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Idowu, Kreutzer,

Vujicic (Özer, 86.), Hochmuth (L. Heitzer, 75.),

Nießen (Gunapalan, 86.), Othman, Willems (Haji, 89.), Wirtz (Düven, 75.)

 

Reserve:

Aydin (ET), Gunapalan, Haji, Düven, Özer, L. Heitzer, Hodzic

 

Besondere Vorkommnisse:

Esser (Haaren) verschießt Foulelfmeter in der 

76. Minute

Erste Mannschaft kommt trotz Überlegenheit nicht über ein 1:1 hinaus.

12. Spieltag: Alemannia Mariadorf - JS Wenau 1:1 (0:1)

Torfolge:

0:1 Finken (33.), 1:1 Voussen (52.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Kreutzer, Vujicic, Hochmuth, Klieber (Gunapalan, 46.), Nießen, Othman, Willems, Voussen

 

Reserve:

Lenz (ET), Gunapalan, Haji, Hodzic, Jashari

11. Spieltag: SV Niederbachem - Alemannia Mariadorf 2:4 (0:2)

Erste Mannschaft feiert nächsten Saisonsieg und klettert auf Rang 4 der Tabelle

Torfolge:

0:1 Nießen (2.), 0:2 Voussen (25.), 0:3 Willems (53.), 1:3 Preloznik (60.), 1:4 Voussen (84.),

2:4 Eigentor Hodzic (90.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil (Hodzic, 87.), Derichs, Idowu, Kreutzer, Vujicic, Hochmuth (Logbo, 87.),

Nießen (Klieber, 60.), Othman, Willems (Düven, 68.), Voussen (Gunapalan, 84.)

 

Reserve:

T. Lenz (ET), Gunapalan, Logbo, Düven, Hodzic,

Klieber, Haji

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb-Rote Karte für Preloznik (Niederbachem) in der 70. Minute

10. Spieltag: Alemannia Mariadorf - SG Stolberg 1:0 (0:0)

Bericht aus der Aachener Zeitung

 

Mit Christian Kreutzer im Sturmzentrum erfolgreich

 

Fußball-Bezirksligist Alemannia Mariadorf feiert gegen die SG Stolberg dritten Sieg in Folge. Der spielende Co-Trainer ist eine wichtige Stütze.

 

Es dauerte bis zur 67. Spielminute, ehe Yannik Voussen das erlösende 1:0 für Alemannia Mariadorf erzielte. Nach einem präzisen Zuspiel von Tim Nießen über die gegnerische Abwehr hinweg war die Offensivkraft zur Stelle und netzte fulminant ein.

 

Die Landalemannia versäumte es im Anschluss jedoch, den Sack frühzeitig zuzumachen, wie Trainer Sebastian Wirtz berichtet. Doch auch so brannte nichts mehr an. Mariadorf sicherte sich gegen die SG Stolberg den dritten Dreier in Folge und kletterte auf Tabellenplatz fünf der Fußball-Bezirksliga.

 

„Wir hatten fast 80 Prozent Ballbesitz. Der Sieg war aus meiner Sicht verdient“, resümiert Wirtz, der jedoch auch nicht unerwähnt ließ, dass seine Mannschaft fast in Rückstand geraten wäre. „Das 1:0 machen wir dann aber gut: schönes Zuspiel, gute Annahme und schneller Abschluss“, erinnert sich der 29-Jährige und fügt hinzu: „Das war eigentlich unsere schwierigste Chance im Spiel. Und die nutzen wir dann.“

 

Durch den Erfolg erhöhte sich das Punktekonto der Schwarz-Gelben auf nun 18 Zähler. Sechs Siege und drei Niederlagen aus neun Ligapartien lautet die bisherige Bilanz des Landesliga-Absteigers.

 

„Wir sind auf einem guten Weg. Aktuell läuft es gut“, betont der B-Lizenz-Inhaber, der mit seinem Team Tabellenführer Teutonia Weiden jüngst die bislang einzige Saisonniederlage zugefügt hatte (4:2). Im Anschluss präsentierte sich der Aufsteiger zumindest ergebnistechnisch nicht mehr als die Übermannschaft der Liga. Dem knappen 3:2-Erfolg im Anschluss bei Union Würm-Lindern ließ die Teutonia am vergangenen Wochenende ein 0:0 gegen den FC Roetgen folgen. Wirtz geht momentan nicht davon aus, dass die Weidener „so locker durchmarschieren“ werden. „Für uns ist das aber uninteressant, denn wir schauen nur auf uns und denken von Spiel zu Spiel.“

Die nächste Begegnung wartet am kommenden Sonntag auf das Team aus dem Südpark. Und die wird ziemlich speziell, denn Wirtz und Co. steht eine rund 100 Kilometer weite Anreise bevor. Die Landalemannia gastiert beim SV Niederbachem, der sich über das Verbandsgericht des Westdeutschen Fußballverbandes in die Bezirksliga zurückgeklagt hatte (wir berichteten). „Wir freuen uns auf das Spiel. Die Jungs haben zusammengelegt und einen Bus gemietet. Unser Ziel ist es, uns eine feuchtfröhliche Rückfahrt zu bescheren“, unterstreicht der Übungsleiter, der langfristig mit Mariadorf wieder ans Tor zur Landesliga anklopfen will. „Aktuell ist das für uns uninteressant. Wir hatten vor der Saison einen großen Umbruch mit 13 neuen Spielern aus unteren Ligen. Wir wollen hier etwas aufbauen.“

 

Beim Aufbau hilft seit dieser Saison auch Routinier Christian Kreutzer mit. Der 35-Jährige war im Sommer von Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven in den Südpark gewechselt und unterstützt seitdem Wirtz als spielender Co-Trainer. Für seinen „verlängerten Arm“ spart der Chefcoach nicht mit Lob: „Chris ist sportlich und charakterlich sehr wichtig für uns. Auf dem Platz gibt er die Richtung vor.“

 

Und der langjährige Kapitän der Borussia hat sich inzwischen zu einem polyvalent einsetzbaren Spieler entwickelt. Wirtz beorderte den gelernten Innenverteidiger in den vergangenen drei Partien ins Sturmzentrum. „Gegen Stolberg hat er in den letzten 15 Minuten auf der Sechs gespielt und jeden Kopfball geholt. Für mich als Trainer ist es schön, dass ich mit ihm einen Spieler habe, den ich überall einsetzen kann.“

 

Torfolge:

1:0 Yannik Voussen (67.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Idowu (Logbo, 88.), Kreutzer, Vujicic, Hochmuth, Nießen (Klieber, 72.), Othman (Gunapalan, 82.), Willems (Düven, 76.), Voussen

 

Reserve:

Klein (ET), Gunapalan, Logbo, Düven, Klieber, Hodzic

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte für Mohamed Gouider (SG Stolberg) in der 86. Minute wegen Notbremse

9. Spieltag: FC Roetgen - Alemannia Mariadorf 0:4 (0:2)

Torfolge:

0:1 Hochmuth (30.), 0:2 L. Heitzer (36.),

0:3 L. Heitzer (53.), 0:4 Hochmuth (54.)

 

Aufstellung:

Lenz (Kuca, 39.), Behil, Derichs,

Idowu, Kreutzer, Vujicic, Othman, Willems (Düven, 71.), Özer (Hochmuth, 21.),

L. Heitzer (Wirtz, 84.), Voussen (Klieber, 56.)

 

Reserve:

Kuca (ET), Düven, Hochmuth, Klieber, Wirtz, Nießen

 

Besondere Vorkommnisse:

keine

 

8. Spieltag: Alemannia Mariadorf – Teutonia Weiden 4:2 (2:0)

Bei Weiden werden im Training „die Socken qualmen“

Teutonia-Trainer Mirko Braun bleibt auch nach der ersten Saisonniederlage „ganz entspannt“. Für Alemannia Mariadof „ein Sieg wie jeder andere auch“.

Angenommen, die DJK FV Haaren holt innerhalb von vier Tagen sechs Punkte aus den beiden Heimpartien gegen Eicherscheid (am Donnerstag) und Oidtweiler (am Sonntag), dann würden Jürgen Lipka und seine Jungs Teutonia Weiden, Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga-Staffel 4, der gerade seine erste Saisonniederlage bezog, ganz nah kommen. Sehr reizvoll ist am Sonntag auch die Begegnung zwischen der SG Stolberg und Raspo Brand. Die Kupferstädter und ihr Trainer

Marcel Herzog sind auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt und könnten den zweiten aus Brand überholen. Mit dem Teutonen-Trainer Mirko Braun und Mariadorfs Coach Sebastian Wirtz unterhielt sich Sigi Malinowski.

 

„Ich bin ganz entspannt“, versicherte Mirko Braun. Der Trainer von Teutonia Weiden hatte mit seinen Spielern im Alsdorfer Süden erstmals Wolken am Sportshimmel vorbeiziehen lassen müssen. „34 Partien haben wir keine Niederlage mehr bezogen. Das muss bei den Jungs jetzt erstmal ankommen“, bemerkte der Coach. Er fügte hinzu, „es ist eben nicht möglich, immer nur top zu sein“, hielt sich zumindest nach außen die Enttäuschung bei Braun in Grenzen. „Wir haben das schnell abgehakt. Alemannia Mariadorf war an diesem Tag einfach besser“, erkannte der Trainer an, der mit seinem Team immer noch vier Punkte Vorsprung vor den Rasensportlern aus Brand hat. Auf zwei Zähler könnte dieser Vorsprung schrumpfen, wenn Haaren oder Eicherscheid ihre Nachholspiele – die beiden Clubs spielen am Donnerstagabend gegeneinander – gewinnen sollten.

 

„Leider war‘s kein guter Tag für uns“, schloss Mirko Braun dann auch mit dem Rückblick auf die erste Saisonniederlage ab. Die sonst so torfreudigen Weidener, die sonntags zuvor noch Raspo Brand mit 6:0 nach Hause geschickt hatten, hatten schon mit 0:4 durch zwei Treffer von Pascal Willms, einen von Chrfistian Kreutzer und ein Eigentor von Mert Büyükkelek zurückgelegen, als Yassine Ali Gnondi (88.) und in der Nachspielzeit Burhan Gülez mit ihren Treffern die Niederlage noch abmilderten.

Was ihm, wie seit Wochen schon, an positiven Eindrücken blieb, war die Zuschauerbeteiligung. „Bei jedem Spiel, ob daheim oder auswärts, ziehen wir immer mehrere Hundert Besucher an“, sieht der Coach darin eine gute Entwicklung für den Amateurfußball.

 

Er ist sicher, dass auch mindestens 100 Weidener ihre Mannschaft am Sonntag bei Union Würm-Lindern anfeuern werden. Braun hat „WüLi“ in Würselen bei der Partie gegen den VfR gesehen und kommt zum Urteil: „Das ist eine sehr kompakt auftretende Mannschaft, die kämpferisch alles gibt.“ Also werden nach Brauns Aussage „in dieser Woche im Training bei uns die Socken qualmen.

Am Ende des Tages war es ein Sieg „wie jeder andere auch“. So empfand Alemannia Mariadorfs Trainer Sebastian Wirtz das 4:2 gegen den Tabellenführer Teutonia Weiden, das dem Spitzenreiter

die erste Niederlage einbrachte. Wie jeder andere Sieg? „Ja, mit dem Unterschied, wir sind als Außenseiter in die Partie gegangen und haben sie halt gewonnen“, blieb der Siegertrainer bei zurückhaltenden Worten. „Meine Mannschaft hat in dieser Begegnung eben alles richtig gemacht“, ließ der 29-Jährige in die Analyse einfließen.

 

Mariadorfer Mut und der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit führten zum Erfolg gegen den Kreisliga-Meister, der auf dem Weg war, so auch in der Bezirksliga ziemlich alle Rekorde zu brechen. „Sicher, wir haben sehr viel Zuspruch nach dem überraschenden Erfolg bekommen“, wollte der Alemannia-Coach keine Einzelbelobigungen an die Spieler aussprechen. Es kam nur der Hinweis,

„wir haben das drei Tage lang gefeiert. Und nun ist es gut“.

 

Denn inhaltlich ist die Aufgabe, die den Mariadorfern am Sonntag beim FC Roetgen ins Haus steht, nicht leichter. Sie ist anders. Hatte man mit den Weidenern die besten Techniker der Liga als Gegner, so tritt man nun bei einem Team an, das schon aufgrund der prekären Tabellensituation

(zwei Punkte, 15. Platz) mit 150-prozentigem Kampfeswillen antreten wird. Wirtz: „Wir haben

aber auch gegen Weiden bewiesen, dass wir gegen jeden Gegner dagegenhalten können.“

Erste Mannschaft verliert knapp gegen Rasensport Brand mit 2:3

Torfolge:

0:1 Kreutzer (6.), 1:1 Bartels-Lenting (29.),

1:2 L. Heitzer (51.), 2:2 Arigbe (54.),

3:2 Mioska (60.)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil, Derichs, Gunapalan (Klieber, 70.), Idowu, Kreutzer, Vujicic, Logbo (Willems, 46.), Wirtz, Özer, L. Heitzer

 

Reserve:

Kuca (ET), Klieber, Willems, Düven, Hodzic

 

Bildergalerie zum Spiel

5. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Rhenania Lohn 2:0 (1:0)

Spielbericht von Fussball.de

Mit einer 0:2-Niederlage im Gepäck ging es für Rhenania Lohn vom Auswärtsmatch bei Alemannia Mariadorf in Richtung Heimat. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich Alemannia Mariadorf die Nase vorn.

 

120 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Gastgeber schlägt – bejubelten in der 27. Minute den Treffer von Lucas Heitzer zum 1:0. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Wirtz hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Heitzer, der das 2:0 aus Sicht von Alemannia Mariadorf perfekt machte (90.). Mit Ablauf der Spielzeit schlug Alemannia Mariadorf die Rhenania aus Lohn mit 2:0.

 

Alemannia Mariadorf präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits zwölf geschossene Treffer gehen auf das Konto des Alemannia Mariadorf. Drei Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des Alemannia Mariadorf.

 

Zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen hat der Rhenania Lohn momentan auf dem Konto.

Mit diesem Sieg zog der Alemannia Mariadorf an Gast vorbei auf Platz vier. Die Elf von Frank Raspe fiel auf die achte Tabellenposition.

 

Kommende Woche tritt der Alemannia Mariadorf bei Rasensport Brand an (Sonntag, 15:15 Uhr), am gleichen Tag genießt der Rhenania Lohn Heimrecht gegen den FC Teutonia Weiden.

 

Torfolge:

1:0 Lucas Heitzer (27.), 2:0 Lucas Heitzer (90.)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil, Vujicic, Idowu, Derichs, Gunapalan, Özer, Logbo (Düven, 60.) Wirtz, Heitzer, Voussen (Voussen, 70.)

 

Reserve:

Kuca (ET), Willems, Klieber, Düven, Kreutzer, Hodzic

Die Tore zum 2:0-Heimsieg gegen Rhenania Lohn

4. Spieltag: SC Erkelenz - Alemannia Mariadorf 3:1 (3:0)

Torfolge:

1:0 Lütteke (5.), 2:0 Merten (33.), 3:0 Lütteke (39.), 3:1 Hochmuth (65.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Gunapalan (Vujicic, 46.), Hodzic (L. Heitzer, 46.), Kreutzer, Othman (Hochmuth, 46.),

Willems, Wirtz, Düven, Voussen

 

Reserve: Lenz (ET), Logbo, L. Heitzer, Hochmuth, Vujicic, Özer

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb-Rote Karte (Thora, Erkelenz - 37.), Rote Karte (Hochmuth, Mariadorf - 76.)

Wilems (Mariadorf, 90.) verschießt Foulelfmeter

3. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Concordia Oidtweiler 3:0 (1:0)

Erste Mannschaft gewinnt das Lokalderby mit 3:0 !!!

Torfolge:

1:0 Enes Düven (22.), 2:0 Pascal Willems (47.), 3:0 Pascal Willems (62., FE)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Gunapalan (Logbo, 85.), Idowu, Kreutzer, Düven (L. Heitzer, 58.), Othman (Vujicic, 71.), Willems (Özer, 78.), Wirtz (Hochmuth, 71.), Voussen

 

Reserve:

Lenz (ET), Logbo, Vujicic, Hochmuth, Özer,

L. Heitzer, Hodzic

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb-Rote Karte: Idowu (Mariadorf, 53.)

Die Highlights des Spiels auf Staige TV

 

Highlights

2. Spieltag: Donnerberg - Alemannia Mariadorf 1:4 (0:1)

Erste Mannschaft mit erstem Saisonsieg in Donnerberg

Torfolge:

0:1 Tim Nießen (14.), 0:2 Pascal Willems (51., FE),

0:3 Tim Nießen (65.), 1:3 Tahrek Bako (78.),

1:4 Tim Nießen (90.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil (Hodzic, 79.), Derichs, Gunapalan, Idowu, Kreutzer, Düven (Logbo, 73.), Nießen, Othman, Willems (Özer, 64.), Voussen

 

Reserve:

T. Lenz (ET), Logbo, Hodzic, Özer

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte - Öcük, Donnerberg (32. Minute)

Gelb-Rote Karte - Vukosavljevic, Donnerberg

(87. Minute)

Bericht von Lars Brepols aus der Aachener Zeitung vom 30.08.2022

Tim Nießen glänzt als Vollstrecker bei Mariadorfs 4:1

Tim Nießen erzielt beim 4:1-Sieg drei Treffer und ebnet damit den Weg zum Sieg

Die Land-Alemannia holt den ersten Dreier beim FSV Columbia Donnerberg. Neuzugang erzielt drei Treffer.

Dem Trainer fiel ein Stein vom Herzen. Auch am Tag danach war die Erleichterung bei Sebastian Wirtz noch spürbar. „Nach der Auftaktniederlage war es umso wichtiger, dass wir die zweite Partie zu unseren Gunsten entscheiden“, verdeutlichte der Übungsleiter des Fußball-Bezirksligisten Alemannia Mariadorf, der mit seinem Team am Sonntagnachmittag einen 4:1-(1:0)-Erfolg beim FSV Columbia Donnerberg feierte.

 

Dass der Sieg der Gäste unter dem Strich verdient war, betonten sowohl Wirtz als auch sein Gegenüber Tobias Voss. „Wir hätten sogar noch höher gewinnen können“, ergänzte der Mariadorfer Coach, der vor allem die Leistung eines Neuzugangs herausstellte. Denn Tim Nießen trug sich direkt gleich dreifach in die Torschützenliste ein.

 

„Ich habe ihn noch vor dem Spiel gelobt und ihm gesagt, dass er sich endlich mal belohnen soll. Denn Tim ist momentan einer unser Besten“, berichtete der 29-Jährige, der schon in der Jugend von Hertha Walheim mit dem 21-Jährigen zusammengearbeitet hat. „Tim ist ein super Typ. Er gibt immer Gas und entwickelt sich dadurch sehr gut“, fügte Wirtz hinzu, der Nießen im Sommer vom A-Liga-Absteiger SC Lichtenbusch loseisen konnte. Der Mittelfeldspieler, der momentan auf den Außenpositionen zum Einsatz kommt, brachte die Gäste bereits in der 14. Minute in Führung. Donnerberg schwächte sich nach einer guten halben Stunde dann selbst: Eren Öcük sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel verwandelte Pascal Willems einen Foulelfmeter zum 2:0 (51.). Nießen erhöhte in der 65. Minute mit einem Volleyschuss auf 3:0. Die Gastgeber steckten nicht auf, Tahrek Bako gelang in Unterzahl der Anschluss zum 1:3 (78.). Kurz vor Schluss sah Donnerbergs Danijel Vukosavljevic die Gelb-Rote Karte. Mit einem platzierten Abschluss aus rund 16 Metern machte Nießen schließlich den Deckel drauf – 4:1 (90.).

 

„Wir haben leider wieder individuelle Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben“, resümierte Voss nach der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel. „Neun Gegentore in den ersten beiden Spielen sind eindeutig zu viele“, fügte der 40-Jährige hinzu, der dennoch nicht mit dem „Hammer“ auf seine Mannschaft einschlagen wollte: „Den Aufwand, den die Jungs betreiben, ist absolut in Ordnung. In der Spitze muss sich allerdings noch etwas tun, die Disziplin muss besser werden und wir dürfen nicht so viele Treffer kassieren.“ Am kommenden Wochenende sind die Stolberger beim Tabellenführer Teutonia Weiden gefordert. Eine Mammutaufgabe für Voss und sein Team, doch für Überraschungen sind die „Gallier vom Donnerberg“ bekanntlich immer gut.

 

Die Land-Alemannia empfängt bereits am Freitagabend (20.15 Uhr) Concordia Oidtweiler. Möglicherweise schnürt dann auch der Trainer wieder seine Fußballschuhe. „Ich bin davon überzeugt, dass ich der Mannschaft auch auf dem Platz weiterhelfen kann. In der Vorbereitung hat das ganz gut funktioniert, meinem Knie hat die lange Pause gutgetan“, erläuterte Wirtz, der seine Spielerkarriere aufgrund seiner langen Verletzungshistorie eigentlich für beendet erklärt hatte. „Sollte Bedarf bestehen, bin ich sicherlich eine gute Alternative“, fügte der ehemalige Regional- und Mittelrheinliga-Akteur mit einem Augenzwinkern hinzu.

1. Spieltag: Alem. Mariadorf - Germ. Eicherscheid 2:3 (0:2)

Unsere Erste Mannschaft musste sich in einem umkämpften Spiel am Ende unglücklich mit 2:3 geschlagen geben.

Torfolge:

0:1 A. Nießen (24.), 0:2 Eigentor Kuca (28.),

1:2 Voussen (47.), 1:3 Kaulard (75.),

2:3 Hochmuth (78.)

 

Aufstellung:

Kuca, Behil, Derichs, Gunapalan (Willems, 65.), Idowu, Kreutzer, Düven, Hochmuth, Nießen, Özer (Othman, 46.), Voussen

 

Reserve:

Lenz (ET), Othman, Willems, Logbo, Hodzic

 

Fotos vom Spiel

 

Die Highlights zum Spiel auf Staige TV