15. Spieltag: Germania Erftstadt - Alemannia Mariadorf 2:1 (0:0)

Das hätte nach der ersten Halbzeit anders für die Gäste laufen können. „Wir haben es vor der Pause verpasst, uns eine Führung herauszuschießen“, trauerte Land-Alemannia-Trainer Sebastian Wirtz zwei hundertprozentigen Möglichkeiten nach.

 

Lucas Heitzer und Taofeek Idowu vergaben sie. „Schade, dass wir die nicht reingemacht haben“, sah Wirtz sein Team trotz vergebener Chancen mit einer guten Leistung in der Landesliga-Partie.

 

Im zweiten Durchgang entwickelte sich die Partie zum offenen Schlagabtausch. Den ersten Treffer landeten dabei die Hausherren durch Christopher Fuhl (53.). Mariadorf behielt einen klaren Kopf und schaffte den verdienten Ausgleich (66.) durch Heitzer. André Hochmuth gab die Vorlage. Ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau kostete die Gäste dann mindestens einen Punkt. Erftstadt-Lechenich schaltete schnell um und erzielte durch Mehmet Sahin das 2:1 (71.)

 

Torfolge:

1:0 Fuhl (53.), 1:1 L. Heitzer (66.), 1:2 Sahin (71.)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil (Schmitz, 89.), Vujicic, Idowu, Batatina (Hermanns, 76.), L. Heitzer, Hochmuth, Majbour, Willems, Özer, Cetin (Haji, 88.)

 

Reserve:

Klein (ET), Hermanns, Haji, M. Schmitz

14. Spieltag: Alemannia Mariadorf - BC Kohlscheid 4:3 (1:2)

KBC betreibt Chancenwucher

Pascal Willems schießt Alemannia Mariadorf in der Nachspielzeit des Derbys zum 4:3-Sieg.

Es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, und beide Trainer hatten sich schon innerlich mit dem 3:3-Remis in der Fußball-Landesliga angefreundet. Der Kohlscheider BC war weit aufgerückt, drängte noch mal, doch nach einer Balleroberung und schnellem Umschaltspiel erzielte Pascal Willems nur Sekunden vor dem Abpfiff den umjubelten Siegtreffer zum 4:3 (1:2) für Alemannia Mariadorf.

 

„So ist Pascal quasi vom tragischen Helden zum echten Helden in Mariadorf geworden“, fasste Alemannia-Coach Sebastian Wirtz die 95 Minuten zusammen. Doch von Beginn an: Mariadorf fand deutlich besser ins Spiel und dominierte die ersten 20 Minuten klar. Denis Pozder mit seinem siebten Saisontor hatte die Gastgeber bereits in der neunten Minute in Front geschossen. Danach wurde es hektisch. Nach einem Ball aus der Tiefe glich Lucas Götte (30.) ins lange Eck aus und erhöhte (38.) nach einem Mariadorfer Ballverlust aus rund 30 Metern, indem er den Ball über den Keeper lupfte. „Willems hatte Götte den Ball direkt in den Fuß gespielt“, so Wirtz seufzend. Da stand Pozder schon nicht mehr auf dem Platz, der es nach einem Schlag aufs Knie zwar zuerst weiter versucht hatte, aber kurz vor dem 1:2 raus musste.

 

„Der Ausgleich war verdient, und wir hatten mehr Chancen als nur das 2:1 in der ersten Hälfte“, sah Kohlscheids Coach Andreas Puzicha sein Team zunehmend in der spielbestimmenden Rolle. „Nach dem 3:1 durch Felix Haupts (54.) haben wir das Spiel beherrscht, hätten auch 6:1 oder 7:1 führen können, aber wir haben Chancenwucher betrieben. Und dann hat Mariadorf die zweite Luft bekommen“, sagt Puzicha seufzend.

 

„So ist Pascal quasi vom tragischen Helden zum echten Helden

in Mariadorf geworden.“

 

Mariadorfs Coach Sebastian Wirtz

 

Der Wucher sollte sich rächen: Nach einer Ecke verkürzte Cenk Cetin (60.), und Lukas Heitzer (89.) glich noch in der regulären Spielzeit aus. Da war der KBC nur noch zu zehnt, Haupts (84.) hatte Gelb-Rot gesehen. In der Nachspielzeit fiel dann doch noch das 4:3 für Mariadorf, das schneller reagierte. „Ich bin total glücklich über den Sieg und mit den drei Punkten“, jubelte Wirtz, während sein Kollege Puzicha verständlicherweise frustriert den Heimweg antrat.

 

Torfolge:

1:0 Pozder (8.), 1:1 Götte (29.), 1:2 Götte (36.), 1:3 Haupts (55.), 2:3 Cetin (60.),

3:3 L. Heitzer (82.), 4:3 Willems (90.+5)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil, Idowu, Voussen (Voussen, 75.), Batatina (M. Schmitz, 85.), L. Heitzer, Hochmuth, Majbour, Willems, Özer, Pozder (Cetin, 35.)

 

Reserve:

Klein (ET), Hermanns, M. Schmitz, Cetin, P. Heitzer, Johnen

13. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Union Schafhausen 1:3 (0:1)

Schafhausen macht es unnötig spannend

Der Fußball-Landesligist setzt sich zwar mit 3:1 bei Alemannia Mariadorf durch, muss aber ziemlich lange zittern.

Die Entscheidung fiel mit der letzten Aktion des Spiels. Niklas Braun schloss den finalen Konter souverän ab und sorgte so dafür, dass sich Union Schafhausen in der Fußball-Landesliga mit 3:1 bei Alemannia Mariadorf durchsetzte. Für die Gäste aus dem Kreis Heinsberg hätte es eigentlich ein ziemlich entspannter Nachmittag werden können, da sie bereits nach zwei Minuten führten und eine knappe Stunde in Überzahl spielten. „Wir sind aber nicht konsequent genug auf das dritte Tor gegangen und haben ein bisschen die Zügel aus der Hand gegeben“, urteilte der Unioner Trainer Jochen Küppers. „Trotzdem bin ich zufrieden, weil einige Jungs, die zuletzt nicht so viel gespielt haben, sich über 60 Minuten gut präsentiert haben.“ Die Wechsel waren nötig, da von der etatmäßigen Viererkette durch Verletzungen und eine Sperre gleich drei Spieler ausfielen.

 

Auch Mariadorfs Trainer ging nicht unzufrieden in den Feierabend, Sebastian Wirtz sagte: „Wir können uns nichts vorwerfen. Nach dem frühen Rückstand haben wir uns nicht hängen lassen. Wenn wir immer so eine Leistung abrufen, werden wir unsere Punkte noch holen.“

 

Bereits nach zwei Minuten deutete sich an, dass es schwer werden könnte, einen Punkt mitzunehmen. Handgestoppte 112 Sekunden waren gespielt, als Joel Specht Schafhausen in Führung schoss. „Da haben wir geschlafen“, ärgerte sich Wirtz über die Unachtsamkeit nach einem Einwurf. Das frühe Tor spielte den Gästen in die Karten, sie übernahmen die Kontrolle. Im weiteren Verlauf entwickelte sich allerdings ein zerfahrenes Spiel, und auch Küppers räumte ein: „Es war kein schönes Spiel für die Zuschauer.“

 

Die sahen kaum Torraumszenen in der ersten Halbzeit, lediglich Gero Beckers (29.) hätte nach einem Konter erhöhen können. Sein zu schwacher Schuss wurde aber zur sicheren Beute von Alemannias Keeper Nisar Goraya.

 

In der 34. Minute leistete Mariadorfs Abdullah-Selim Basogul seiner Mannschaft dann einen Bärendienst, als er nach einer Tätlichkeit vom Platz geschickt wurde. Die Ausgangslage für die Land-Alemannia wurde noch komplizierter, aber auch in Unterzahl hisste sie nicht die weiße Fahne. Die Gastgeber hatten trotz Unterzahl mehr Ballbesitz, die besseren Chancen gingen aber auf das Schafhausener Konto. Erst verpasste Yves Henkens (52.) nach einem Konter den zweiten Treffer, dann lupfte Beckers (53.) nach einem Abschlag seines Keepers den Ball nur auf das Alemannia-Tor. Besser machte es der gerade erst eingewechselte Stefan Jörling (60.), der eine zu kurze Mariadorfer Abwehraktion nutzte, um auf 2:0 für die Gäste zu stellen.

 

Der Zwei-Tore-Vorsprung währte aber nur kurz: Mit einem Traumpass schickte Pascal Willems seinen Kapitän Yannik Voussen auf die Reise, der im Sechzehner nur mit unfairen Mitteln vom Ball getrennt werden konnte. Willems verwandelte den fälligen Strafstoß zum Anschlusstreffer (66.). Immer mehr Hektik kam ins Spiel. Mariadorf stemmte sich gegen die Niederlage, aber kam nur selten in die gefährliche Zone. Schaufhausen ließ dagegen weitere Kontermöglichkeiten ungenutzt. In der 83. Minute wurde der Treffer des eingewechselten Braun noch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgenommen, in der Schlussminute machte der Unioner Joker dann aber den Deckel drauf und beendete so die Zitterpartie seiner Mannschaft.

 

Torfolge:

0:1 Specht (2.), 0:2 Jörling (60.), 1:2 Willems (66., FE), 1:3 Braun (90.)

 

Aufstellung:

Goraya, Idowu (Behil, 78.), Voussen (Batatina, 78.), Vujicic, Yilmaz, Basogul, Majbour, Willems,

Hochmuth (Gouider, 54.), Özer, Pozder

 

Reserve:

Klein (ET), Batatina, Behil, Gouider

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte (Basogul, Mariadorf - 37. wegen Nachtreten)

12. Spieltag: Germania Teveren - Alemannia Mariadorf 0:1 (0:1)

„Fuchs Pozder“ sorgt für die Entscheidung

Fußball-Landesliga: Der Ex-Profi von Alemannia Mariadorf erzielt das Goldene Tor bei Germania Teveren.

Wie gut, wenn man einen „Jackpozder“ hat. Im Fußball-Landesliga-Duell zwischen der favorisierten Germania aus Teveren und Alemannia Mariadorf (0:1) machte der Mittelstürmer der Gäste den Unterschied. Die Effizienz des ehemaligen Profis beim Torschuss sorgte dafür, dass die Punkte in den Alsdorfer Süden wanderten.

 

In der 22. Minute nahm der Alemanne das Leder nach einer Faustabwehr von Teverens Torhüter Niklas Aretz auf und schoss aus 22 Metern halbhoch ins Tor, so dass Germania Teverens Trainer Dirk Kalkbrenner nach den 90 Minuten befand: „Mariadorf hatte heute die besseren Offensivleute mit Pascal Willems, Yannik Voussen und eben diesem Fuchs Pozder.“

 

Allerdings hatte Teveren im Laufe der 90 Minuten häufiger die Chance, ein Tor zu erzielen. Aber im Abschluss haperte es an diesem Tag. Da gingen die Gäste zielstrebiger zu Werke und hätten auch noch ein 2:0 draufpacken können. Das war fast fällig, als Willems (80.) nur den Außenpfosten des Teverener Tores traf. Teveren ging vor allem in der ersten Halbzeit zu kopflos im Bereich des Mariadorfer Strafraumes zur Sache. Nach dem Wechsel wurde es besser, und Mariadorf hatte bei einem prächtigen Freistoß von Patrick Rubaszewski (52.), einem Solo von Mehmet Yilmaz (64.) und auch in der 68. Minute Glück, als die Gastgeber bei drei Versuchen den Ball nicht über die Linie brachten. Da wäre das 1:1 fällig gewesen. „Wir haben heute die Bedingungen besser angenommen“, jubelte Alemannias Trainer Sebastian Wirtz über den Dreier, der sich auch darüber freute, „dass sich alle an meine Vorgaben gehalten haben“. Das war vor allem in den Zweikämpfen geschehen, bei denen die Gäste kompromissloser ihre Arbeit machten. Zum Teil ärgerten sich die Teverener darüber, dass sie aus ihrer Sicht einige Male vom Unparteiischen benachteiligt wurden. Kalkbrenner gefiel es außerdem nicht, „dass unsere Mannschaft die Mariadorfer nicht so richtig ernst genommen hatte“. Das war wenigstens in der ersten Halbzeit noch so.

 

Nach dem Seitenwechsel mühte sich dann die Offensive der Germanen mehr, um die Mariadorfer in Bedrängnis zu bringen. So richtig gelang das aber nicht. Die Konsequenz fehlte und 50 Prozent der Leistung, die man noch in Verlautenheide an den Tag gelegt hatte.

 

Torfolge:

0:1 Pozder (22.)

 

Aufstellung:

Goraya, Idowu (Behil, 75.), Voussen (Heitzer, 58.), Vujicic, Yilmaz, Basogul (Gouider, 85.), Hochmuth, Majbour, Willems (Batatina, 88.), Özer, Pozder

 

Reserve:

Lenz (ET), Behil, Batatina, Gouider, Heitzer

 

Fotos zum Spiel

10. Spieltag: Eintr. Verlauteneide - Alemannia Mariadorf 4:1 (2:0)

Alan Graf wird zum Matchwinner

Der Matchwinner durfte den Feierabend frühzeitig einläuten. Zwei Tore und zwei Torvorlagen hatte Alan Graf erzielt, als er nach 64 Minuten ausgewechselt wurde. Am Ende stand ein 4:1-Sieg von Eintracht Verlautenheide gegen Alemannia Mariadorf in der Landesliga, und nicht nur der Angreifer, sondern auch sein Coach war zufrieden. Dennis Buchholz hatte „kaum etwas zu meckern“, sein Team habe in der zweiten Hälfte „auch fußballerisch“ überzeugt.

 

Sein Trainerkollege ärgerte sich dagegen, dass „Verlautenheide mit einfachen Mitteln zu den Toren gekommen ist“, wie Mariadorfs Coach Sebastian Wirtz urteilte. Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein umkämpftes Spiel, in den Zweikämpfen gingen es ordentlich zur Sache. Der Favorit setzte die ersten Akzente: Luca Gehlen (10.) prüfte Gäste-Keeper Nisar Goraya, Marcel Beys Führungstor (14.) wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Mariadorf lauerte auf Konter, kam aber nur selten gefährlich vor das Eintracht-Tor.

Nach dem Führungstor von André Baumann (25.), vorbereitet von Graf, lief das Spiel endgültig in Richtung der Hausherren. Nur vier Minuten später wurde aus dem Vorbereiter ein Torschütze, mit einem sehenswerten Schlenzer erzielte Graf das 2:0. Mariadorf fand bis zur Pause keine Lösungen mehr, Top-Torjäger Denis Pozder wurde zur zweiten Hälfte eingewechselt.

 

Die Gäste wurden mutiger, was sich aber nicht auszahlte. Im Gegenteil: Ein Konter, den Shadrac Don Futi (54.) abschloss, sorgte für die Vorentscheidung. Es kam noch schlimmer für Mariadorf, da Stefan Vujicic den Ball nach einer Grätsche im Sechzehner an den Arm bekam. Den Strafstoß verwandelte Graf (62.) souverän. Danach war Schluss für den Matchwinner.

 

Das Derby wurde immer ruppiger. In der 73. Minute kam es zur Rudelbildung, die mit drei Gelben Karten beendet wurde. Für den sportlichen Schlusspunkt sorgte Pozder (75.), dem der Ehrentreffer gelang. Sein Trainer ging mit dem Gefühl in den Feierabend, dass „noch viel Arbeit vor uns liegt. Aber das bekommen wir schon hin“, sagte Wirtz.

 

Torfolge:

1:0 Baumann (25.), 2:0 Graf (29.), 3:0 Futi (56.), 4:0 Graf (65., Handelfmeter), 4:1 Pozder (78.)

 

Aufstellung:

Goraya, Behil, Idowu (Heitzer, 46.), Voussen, Vujicic, Gouider (Yilmaz, 46.),

Hochmuth (Batatina, 72.), Majbour (Basogul, 65.), Willems, Özer, Cetin (Pozder (46.)

 

Reserve:

Lenz (ET), Yilmaz, Basogul, Batatina, Heitzer, Pozder

9. Spieltag: Alemannia Mariadorf - GW Brauweiler 2:2 (0:2)

Mariadorf gleicht aus. 2:2 gegen Brauweiler.

 

Die Gastgeber hatten das Spiel zwar über 90 Minuten im Griff, lagen aber zur Pause schon mit 0:2 hinten. „In Unterzahl haben wir das 0:1 kassiert“, berichtete Land-Alemannia-Trainer Sebastian Wirtz. Einem seiner Spieler war der Schnürsenkel gerissen, „und sein Schuh musste erst mal schnell am Rand geflickt werden.“ Thomas Will (13.) nutzte die Gelegenheit, und er erhöhte nach einem Konter sogar noch (39.). „Brauweiler hatte nur zwei, drei Möglichkeiten und hat gleich zwei davon genutzt. Erfreulicherweise sind wir aber nach dem Rückstand nicht eingebrochen“, freute sich der junge Coach, der die Land-Alemannen erst Anfang Oktober übernommen hatte.

 

Hälfte zwei gehörte den Gastgebern: Yannick Voussen (62.) gelang der Anschlusstreffer, und mit seinem vierten Saisontor glich Denis Pozder (71.) zum 2:2 aus. Mariadorf drängte gegen Brauweiler weiter und hatte sogar in der Nachspielzeit noch Chancen auf den Siegtreffer: El Mehdi Majbour scheiterte vor dem Brauweiler Keeper statt den Ball noch einmal auf den mitgelaufenen Pozder quer zu legen. „In der zweiten Hälfte haben wir viel besser mit dem Ball gespielt. Das war guter Fußball. Und wir haben einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht“, war Wirtz mit dem Auftritt zufrieden. 

 

Torfolge:

0:1 Will (13.), 0:2 Will (40.), 1:2 Voussen (63.), 2:2 Pozder (71.)

 

Aufstellung:

Goraya, Behil, Idowu (Yilmaz, 76.), Voussen (Basogul, 83.), Vujicic, Gouider, Hochmuth, Majbour, Willems, Özer (Heitzer, 76.), Pozder

 

Reserve:

Lenz (ET), Yilmaz, Basogul, Heitzer, Batatina, Cetin, Haji

8. Spieltag: TuS Königsdorf - Alemannia Mariadorf 5:0 (1:0)

Im zweiten Spiel unter Neu-Coach Sebastian Wirtz hat es für die Mariadorfer nicht zu Zählbarem gereicht. Beim bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter setzte es am Ende eine deutliche 0:5 (0:1)-Pleite „Mit dem Halbzeitpfiff kassieren wir leider das 0:1“, berichtete Wirtz, der trotz des Treffers von Paul Reichelt in den ersten 45 Minuten ein ausgeglichenes Spiel gesehen hatte.

 

Nach dem Seitenwechsel stellte Fritz Vosen mit dem 2:0 schnell die Weichen für die Gastgeber (50.). Die weiteren Treffer fielen dann quasi im Zehn-Minuten-Takt. Marvin Störmann, Ex-Spieler des Mittelrheinligisten 1. FC Düren, markierte das 3:0 (61.). Nik Anton Ortner (73.) und Rio Roman Sylvester Koch (83.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Meine Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit die Niederlage quasi über sich ergehen lassen. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“, verdeutlichte Wirtz, der bis Anfang vergangener Woche noch die Schuhe für Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven schnürte. „Für das Auftreten habe ich keine Erklärung. Jedenfalls darf so etwas nicht nochmal passieren.“

 

Torfolge:

1:0 Reichelt (45.+1), 2:0 Vosen (50.), 3:0 Störmann (61.), 4:0 Ortner (73.), 5:0 Koch (83.)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil (Batatina, 63.), Vujicic, Yilmaz, Basogul, Gouider, Hochmuth, Majbour, Willems,

Özer (Johnen, 73.), Cetin (Pozder 46.)

 

Reserve:

Klein (ET), Batatina, Johnen, Pozder, Idowu, Voussen, Haji

7. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Arminia Eilendorf 2:0 (0:0)

Einen Einstand nach Maß feierte am Donnerstag Sebastian Wirtz. Bei seiner Premiere auf der Trainerbank von Alemannia Mariadorf beschenkte ihn sein neues Team mit einem Dreier. Der Landesligist setzte sich gegen Arminia Eilendorf mit 2:0 (0:0) durch. „Es war das erwartete 50:50-Spiel. Bis zur 75. Minute haben wir uns gut präsentiert, danach wurde das Spiel hektisch. Eilendorf hat dann Druck gemacht, und wir haben zwei oder drei katastrophale Fehler gemacht, die zu Gegentoren hätten führen können“, berichtete Wirtz.

 

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Yannik Voussen die Gastgeber in Front (46.). Den zweiten Treffer legte Elmehdi Majbour erst kurz vor dem Abpfiff nach (90.). Beide Treffer entstanden aus schnellen Umschaltaktionen der Mariadorfer, wie Wirtz weiter ausführt. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Arminen-Coach Frank Küntzeler. „Wir haben ein richtig schlechtes Spiel gemacht“, sagte der Coach, der vor allem die Einstellung bemängelte. „Am schlimmsten war aber, dass wir nicht als Team aufgetreten sind. Das mache ich der Mannschaft zum Vorwurf. Ich werde mir das in dieser Form nicht mehr bieten lassen. Jeder hatte mit sich selbst zu kämpfen und hat seine Leistung nicht abgerufen – mit Ausnahme von Torwart Justin Strauch und Leo Kleiber.“

 

Viel Zeit zum Durchatmen haben die beiden Teams nicht. Bereits am Sonntag stehen sowohl für die Arminia als auch für Mariadorf die nächsten schweren Aufgaben an. Der Tabellensiebte aus Eilendorf empfängt den Achten Grün-Weiß Brauweiler. „Wir müssen das Mariadorf-Spiel jetzt schnellstmöglich aus dem Kopf bekommen und dann gegen Brauweiler eine bessere Einstellung an den Tag legen. An einigen Stellschrauben werden wir sicher drehen“, betonte Küntzeler, der Veränderungen in der Startformation ankündigte. „Die Leute, die hinten dran sind, wollen natürlich auch spielen.“

 

Eine äußerst hohe Hürde wartet auf Mariadorf. Der Tabellenzehnte ist am Sonntag bei Primus TuS Königsdorf gefordert, der bislang punktverlustfrei an der Spitze thront. „Wir müssen uns nicht verstecken und wollen wieder mit unserer Taktik zum Erfolg kommen“, sagte Wirtz selbstbewusst.

 

Torfolge:

1:0 Voussen (46.), 2:0 Majbour (90.)

 

Aufstellung:

Lenz, Behil, Neuber, Voussen, Vujicic, Gouider, Hochmuth, Majbour, Willems, Özer, Cetin

 

Reserve:

Klein (ET), Yilmaz, Basogul, Batatina, Ok, Haji

6. Spieltag: 1. FC Düren II - Alemannia Mariadorf 2:2 (1:0)

1. FC Düren II und Alemannia Mariadorf trennen sich in rasanter Landesliga-Partie 2:2

Elfmeter gehalten – in der 93. Minute

Die U 23-Mannschaft des 1. FC Düren und Alemannia Mariadorf haben den ersten Saisonsieg in der Landesliga verpasst, denn sie trennten sich 2:2. Freuen konnten sich darüber beide Seiten nicht so richtig. „Wir haben in der ersten Hälfte nicht gut ins Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte haben wir es aber eigentlich super gemacht, haben uns aber nicht belohnt. Daher müssen wir mit dem Punkt leben“, hätte Alemannen-Coach Firat Koyun gerne drei Zähler mitgenommen. Sein Team hatte auch die erste Möglichkeit der Partie. Nach einer Flanke von der rechten Seite stimmte die Abstimmung zwischen Abwehr und Keeper des FCD nicht ganz. Mariadorfs Denis Pozder war aber zu überrascht, um den Kopfball ins Tor zu setzen.

 

Auf der anderen Seite nutzten die Hausherren ihre erste Chance zum Torerfolg. Nach einem Freistoß von Dominik Dick scheiterte zwar Gavin Kamp an Gästekeeper Nisar Goraya, im Nachsetzen erzielte Yannick Michna aber das 1:0 (9.). Aus diesem Führungstreffer konnte der FCD nicht viel Profit schlagen, denn zur Spielberuhigung trug diese nicht bei. Schlechte zehn Minuten der Hausherren endeten mit dem Ausgleichstreffer. Nach einem langen Ball und einem gewonnenen Zweikampf konnte Gästekapitän Pascal Willems alleine auf das gegnerische Tor zulaufen. Aus schrägrechter Position schoss er das 1:1 (40.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Kamp Düren erneut in Führung bringen können. Nach Hackenvorlage von Enes Yüruk behielt Alemannen Keeper Goraya die Oberhand.

 

In der 55. Minute holte Kamp dann das 2:1 nach. Nach einem öffnenden Pass von Dick scheiterte Yürük mit seinem Abschluss am linken Pfosten. Der Ball sprang Kamp vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten ließ. Die Führung war gerade notiert, da war sie auch schon wieder weg. Andre Hochmuth war für das 2:2 zuständig (56.).

 

Die restliche zweite Halbzeit war zum Teil vogelwild. Beide Teams wollten den dritten Treffer erzielen und es häuften sich haarsträubende Fehlpässe. Trotzdem gab es noch starke Aktionen. Gästeakteur Serhan Yilmaz zeigte als letzter Mann eine punktgenaue Grätsche gegen Kamp. FCD-Spieler Jonas Schneider klärte auf der Linie einen Schuss von Willems.

 

„Wir hatten nicht die nötigen Ruhephasen. Wir hätten Tore machen müssen, aber der Gegner genauso. Wenn du in der 93. Minute einen Elfmeter hältst, dann nimmst du den Punkt gerne mit. Aber freuen kann ich mich gerade nur für unseren Torwart“, sprach FCD-Trainer Marco Bachmann über die letzte Aktion des Teams. Der gefoulte Pozder scheiterte vom Elfmeterpunkt trotz platziertem Schuss in die untere rechte Ecke an Keeper Yannick Marko.

 

Torfolge:

1:0 Michna (10.), 1:1 Willems (40.), 2:1 Kamp (52.), 2:2 Hochmuth (53.)

 

Aufstellung:

Goraya, Behil, Yilmaz, Gouider, Heitzer, Hochmuth, MAjbour, Ok, Willems, Özer, Pozder

Reserve:

Neuber, Voussen, Vujicic, Batatina, Cetin, Schroeder

5. Spieltag: Alemannia Mariadorf - SF Düren 1:4 (0:1)

Mariadorf unterliegt am Ende mit 1:4 den Sportfreunden Düren. Reisgies mit Dreierpack

 

Am Ende wirkten beide Mannschaften geknickt. Freude war jedenfalls kaum auszumachen. Auch nicht bei den Sportfreunden Düren, obwohl sie einen souveränen 4:1 (1:0)-Erfolg bei Alemannia Mariadorf einfuhren.

 

Und genau das ärgerte SFD-Coach Dominik Kremer merklich: „Schon vor dem Führungstreffer haben wir vier Hundertprozentige liegengelassen. Sicherlich können wir trotz des Sieges nicht mit allem zufrieden sein, aber ich wünsche mir, dass sich die Jungs über drei Punkte besser freuen können. Sonst ist es zu verbissen.“

 

Was Kremer nicht gefallen konnte, war, dass die Sportfreunde ohne Not Mariadorf wieder ins Spiel zurückkommen ließ. Die Land-Alemannia hatte zwar aus Sicht ihres Interimstrainers Firat Koyun vor dem Rückstand selbst auch eine Chance in Führung zu gehen, doch man nutzte sie nicht.

 

Auf der anderen Seite stand Marcel Reisgies im Abseits – und zunächst ging auch die Fahne des Assistenten hoch –, er ließ den Ball aber passieren, damit ihn auf der linken Außenbahn Marc Wollersheim erlaufen und ins Zentrum zu Reisgies spielen konnte. Der frühere Torhüter markierte das 1:0 für Düren (23.), das selbstredend zählte. „Es ist völlig richtig, dass das kein Abseits war. Aber es ist schon ein Schlüsselmoment gewesen, weil alle dachten, dass jetzt der Abseitspfiff kommt, wenn der Linienrichter die Fahne hebt“, sagte Koyun.

 

Nach dem Gegentor wirkte Mariadorf geschockt. Die Sportfreunde schlugen jedoch kein Kapital aus dieser Situation. Mit und mit stabilisierten sich die Hausherren wieder. Nach dem Seitenwechsel machte der Mann des Tages – Marcel Reisgies – vermeintlich schon den Deckel drauf (50., 53.). Jeweils von links bediente Fabian Spies. Vier Minuten nach dem 3:0 war der Arbeitstag für Reisgies beendet.

 

Zu früh? Eher aus dem Nichts produzierte Xhelal Kurtaliqi einen Foulelfmeter für die Heimelf. Diese Chance zu seinem dritten Treffer im dritten Spiel ließ sich Denis Pozder nicht entgehen (61.). Kurz darauf bekam der Ex-Profi einen schnell ausgeführten Freistoß durchgesteckt. Allein vor SFD-Schlussmann Tobias Werres scheiterte er jedoch zwei Mal an dem gut reagierenden Torwart (65.). Auch Lucas Heitzer konnte Werres nicht überwinden (69.). „Fällt das 2:3, dann zittert Sportfreunde“, war sich Koyun sicher. Er hatte auf Dreierkette umgestellt, um noch einmal alles zu versuchen. „Mit dem Anschlusstreffer wären wir wiederauferstanden.“ Doch der wollte nicht gelingen. Den Todesstoß verpasste auf der anderen Seite Descartes Luciana nach Zuspiel von Dominik Klepgen (90.+2).

4. Spieltag: SV Rott - Alemannia Mariadorf 3:1 (1:0)

Erste Mannschaft verliert zweites Saisonspiel

Bericht aus der Aachener Zeitung:

Alemannia Mariadorf kommt in der Fußball-Landesliga nicht so recht in Tritt.

 

Bei der 1:3 (0:1)-Niederlage in Rott hatte der Vorjahresaufsteiger große Probleme damit, Zugriff

zu bekommen, Zweikämpfe zu gewinnen und sich Torchancen zu erarbeiten. Das sah auch Interimstrainer Firat Koyun so: „Wir waren oft nicht nah genug an den Gegenspielern dran.

 

 

Die konnten deshalb immer wieder aufdrehen.“ Profit schlagen konnte der SV lange jedoch nicht. Erst in der 43. Minute trat Yassine Ali Gnondi das Spielgerät über die Linie, nachdem Lukas Breuer eine Sahneflanke an den zweiten Pfosten geschlagen hatte.Gnondi, aber auch Stefan Savic und zwei Mal Sulayman Dawodu, der sogar die Latte traf (35.), ließen zuvor gute Chancen für Rott liegen. Im Mariadorfer Trikot hatte Denis Pozder alle drei Möglichkeiten des ersten Durchgangs. Bei einer Ecke köpfte er links neben den Pfosten (11.), bei einem Freistoß im Mittelfeld sah er, dass Rotts Schlussmann Patrick Diehl etwas weiter weg vom Tor stand und versuchte es direkt. Diehl konnte noch rechtzeitig zurückeilen und den Einschlag verhindern. Und auch in der 39. Minute prüfte Pozder Diehl, der klären konnte.

 

Auf der anderen Seite vergab Dawodu auch nach dem Seitenwechsel noch eine gute Gelegenheit, setzte den Ball knapp rechts neben den Pfosten (47.), machte es aber vier Minuten später besser. Der 27-Jährige erlief einen Steckpass von Avdo Iljazovic, umkurvte noch Nisar Goraya im Mariadorfer Tor und schob zum 2:0 ein (51.).

 

Ein Nackenschlag für die Land-Alemannia, die merklich angeschlagen wirkte. Fast aus dem Nichts kam sie dennoch zum Anschluss. Einen durchaus vermeidbaren Foulelfmeter verwandelte – wer auch sonst – Pozder zum 1:2 (63.). Im Gegenzug hätte Avdo Iljazovic den alten Abstand wiederherstellen müssen, doch aus kürzester Distanz setzte er den Ball über die Latte (64.).Dennoch brachte es Iljazovic an diesem Nachmittag noch auf eine zweite Torbeteiligung, weil er – wie schon beim 2:0 – einen cleveren Pass in die Schnittstelle auf Dawodu spielte, der zum 3:1 einnetzte (67.). Dawodu verpasste es zwar, den Deckel draufzumachen (69., 83.), aber weil Mariadorf nichts mehr entgegenzusetzen hatte, reichten die drei Rotter Tore zum Gewinn der drei Punkte.

 

Deren Coach Frederique Casper sprach danach davon, „große Erleichterung“ zu verspüren: „Ich bin zufrieden, weil wir tonangebend waren und eine Flut an Torchancen hatten. Vor allem haben wir Mariadorf nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Zwar sei es durch den Elfmeter noch mal eng geworden, doch nach der zügigen Antwort habe sein Team die Sache „souverän heruntergespielt“, was Casper zum einen darauf zurückführte, dass es in seiner Mannschaft auch nach den Wechseln keinen Leistungsabfall gab, aber auch darauf, dass die Land-Alemannia unter der Woche 120 Minuten im Pokal gespielt hatte.

 

Diesen Verschleiß nahm auch Koyun wahr: „Die Kräfte haben nachgelassen.“ Dennoch ist er grundsätzlich froh über das Weiterkommen im Pokal: „Das ist für das Mentale wichtig.“ Wenngleich er sich vor dem nächsten schweren Spiel gegen die Sportfreunde Düren eher drei statt zwei Trainingseinheiten gewünscht hätte.

 

Torfolge:

1:0 Gnondi (43.), 2:0 Dawodu (52.), 2:1 Pozder (64., FE.), 3:1 Dawodu (68.)

 

Aufstellung:

Goraya, Behil (Idowu, 53.), Voussen, Yilmaz, Heitzer,

Gouider (Vujicic, 70.), Majbour, Ok (Neuber, 81.), Willems, Özer (Batatina, 70.), Pozder

 

Reserve:

Weitz (ET), Idowu, Neuber, Vujicic, Batatina, Schroeder

1. Spieltag: Alemannia Mariadorf - SC Brühl 1:4 (1:3)

Bericht aus der Aachener Zeitung vom 23.08.2021

„Dreieinhalb Eigentore“ und vergebene Chancen

Alemannia Mariadorf unterliegt zum Auftakt dem SC Brühl mit 1:4. Pozder trifft früh.

 

Ein neuer Kunstrasenplatz, ein schnelles Tor und zahlreiche Großchancen: Vieles deutete zu Beginn darauf hin, dass Alemannia Mariadorf das Auftaktspiel in der Fußball-Landesliga gegen den SC Brühl erfolgreich gestalten würde. „Aber wenn du dreieinhalb Eigentore produzierst und vorne die Bälle nicht reinmachst, dann verlierst du auch verdient“, ärgerte sich Trainer Gabriele Gabriele Di Benedetto über die unnötige Niederlage.

 

Dabei hätte seine Mannschaft nicht viel besser in die Saison starten können. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als Denis Pozder im Südpark das 1:0 markierte. Der Ex-Profi hätte die Partie schon früh in die richtigen Bahnen lenken können, scheiterte aber mit seinen Kopfbällen (10., 11.) am stark reagierenden Brühler Keeper Christian Schallehn.

 

„Mit ein bisschen Glück steht es 2:0, und das Spiel läuft ganz anders“, vermutete Pozder. Dass es aus Mariadorfer Sicht dann doch in die falsche Richtung lief, lag an den Fehlern in der Defensive und der Kaltschnäuzigkeit der Gäste: Julian Weidmann (16.) schob den Ball an dem aus seinem Tor geeilten Keeper Nisar Goraya vorbei zum Ausgleich.

 

Das Spiel bot den rund 100 Zuschauern einen hohen Unterhaltungswert, Pozder (17.) und El Mehdi Majbour per Freistoß (20.) verpassten den dritten Treffer. Der fiel dann auf der anderen Seite nach einem Freistoß: Oguz Aykacs Hereingabe landete auf Höhe des zweiten Pfostens bei Bissai Batoum (33.), der per Kopf zum 1:2 traf. Der zweite Gegentreffer zeigte Wirkung, nach einer zu kurzen Kopfballrückgabe nahm Brühls Marvin Walther (34.) den Ball auf und erzielte das 1:3. Bis zur Pause erholten die Hausherren sich nicht mehr vom Doppelschlag.

 

In der zweiten Halbzeit drängte die Land-Alemannia auf den Anschlusstreffer, Pozder (50., 63.) und Majbour (65.) vergaben aussichtsreich. Die Entscheidung fiel dann eine Viertelstunde vor dem Ende, Nils Bertram drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:4-Endstand über die Linie.

 

Torfolge:

1:0 Pozder (2.), 1:1 Weidmann (16.), 1:2 Batoum (33.), 1:3 Walther (34.), 1:4 Bertram (75.)

 

Aufstellung:

Goraya, Kleiber, Neuber (Idowu, 45.; Behil für Idowu, 79.), Voussen, Vujicic,

Yilmaz (Hochmuth, 38.), Gouider, Majbour, Willems, Özer (Ok, 59.), Pozder

 

Reserve:

Lenz (ET), Behil, Idowu, Hochmuth, Ok, Basogul