Karneval im Sportheim des SV. Alemannia Mariadorf !!!

„Wir müssen jeden Sonntag 110 Prozent abrufen“

Bezirksliga 4: Mariadorfs Stürmer Alessio Pinna ist mit elf Treffern der beste Torjäger aus dem Fußballkreis Aachen in der Staffel 4.

Beim 2:3 im Testspiel bei Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler vergangene Woche schnürte Alessio Pinna einen Doppelpack für Alemannia Mariadorf. In der Hinrunde netzte der 28-Jährige elf Mal für den Bezirksliga-Spitzenreiter ein. In der Staffel 4 ist Pinna der beste Torjäger aus dem Fußballkreis Aachen. Nur Hussain Alawie von Lich-Steinstraß traf häufiger (19).

 

Lars Brepols hat sich mit dem Stürmer über die anstehende Rückrunde unterhalten.

Herr Pinna, Sie führen mit Ihrem Team die Tabelle der Bezirksliga 4 an. Ist die Hinrunde perfekt für Mariadorf verlaufen?

 

Pinna: Es ist noch Luft nach oben. Wir haben einige Fehler gemacht, aber unser Trainer Gabriele Di Benedetto arbeitet das Ganze immer sehr akribisch mit uns auf. Leider ist der sportliche Erfolg in den vergangenen Wochen etwas in den Hintergrund getreten. Der plötzliche Tod unseres Betreuers Matthias Esser im Dezember war für alle im Verein ein schwerer Schock. Er fehlt, man merkt das jede Trainingseinheit und jedes Spiel.

 

Also werden Sie mit Ihren Kollegen versuchen, die Meisterschaft für ihn zu holen?

 

Pinna: Wir werden es zumindest versuchen, aber es wird sehr schwer. Wir müssen jeden Sonntag 110 Prozent abrufen, denn die Konkurrenz ist extrem stark in dieser Liga. Mannschaften wie Lich-Steinstraß, Wegberg-Beeck II oder auch Eicherscheid verfügen über enorme Qualitäten. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen.

 

Vor der Saison hat Mariadorf durch namhafte Neuzugänge wie Pascal Willems oder Peter Szczyrba für Aufsehen gesorgt. Wie haben sich die vielen Neuen integriert?

 

Pinna: Sehr gut, es passt auch menschlich hervorragend. Jeder kämpft für jeden. Das ist auch ein Verdienst des Trainerstabs. Mariadorf ist ein sehr familiärer Verein, das spiegelt sich auch in der ersten Mannschaft wieder.

 

Wer sind die ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg?

 

Pinna: Lich-Steinstraß schätze ich sehr stark ein, aber auch Mannschaften wie SG Stolberg und Beeck II sind nicht zu unterschätzen. Wir müssen in jedem Spiel alles abrufen, um möglichst viele Punkte zu holen. Wir werden uns nicht dagegen wehren, in die Landesliga aufzusteigen, aber es ist noch ein weiter Weg.

 

Wie ist die Wintervorbereitung aus Ihrer Sicht gelaufen?

 

Pinna: Gut, auch wenn es natürlich sehr zeitintensiv war und ist. Wir sind fast immer vollzählig beim Training, so macht es natürlich Spaß. Die Jungs ziehen voll mit und geben 100 Prozent. In den Testspielen haben wir Landesligist 1. FC Düren II 3:2 geschlagen und gegen Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler nur knapp mit 2:3 verloren.

 

Zum Rückrundenauftakt gastieren Sie mit Ihrem Team in Haaren . . .

 

Pinna: Das wird nicht einfach. Haaren hat ein sehr kompaktes Team und mit Tobi Achterberg einen gefährlichen Torjäger in seinen Reihen. Es wäre natürlich super, wenn wir mit einem Sieg in die Rückrunde starten würden.

 

Für Sie persönlich läuft es ebenfalls bislang rund. Elf Tore in 14 Ligaspielen. Sind Sie mit der Ausbeute zufrieden?

 

Pinna: Ich hätte schon mehr Treffer auf dem Konto haben können. Unter dem Strich bin ich aber zufrieden. Ich würde mich freuen, wenn es am Ende 25 Treffer werden. Grundsätzlich ist es aber egal, wer bei uns die Tore schießt.

 

Hussain Alawie führt die Torjägerliste an. Ihn werden Sie aber nicht mehr einholen, oder?

 

Pinna: (lacht) Das kann ich noch nicht sagen, man weiß ja nicht, wie sich die Rückrunde entwickeln wird. Alles ist möglich.

3. Vereinehrenamtstag beim SV. Alemannia Mariadorf

Am Sonntag, dem 26.01.2020 fand im Clubheim auf Einladung des Ehrenrates der dritte Vereinsehrenamtstag des SV. Alemannia Mariadorf statt.

 

Eingeladen waren die zahlreichen Mitglieder des Haupt- und Jugendvorstandes, sowie der Alt Herrenvorstand, Vereinsschiedsrichter, Hausmeisterehepaar, sowie weitere ehrenamtliche Helfer   des Vereins.

 

Ehrenvorsitzender Josef Weitz freute sich bei seiner Begrüßung über nahezu 80 Teilnehmer, wobei er besonders hervorhob, dass der Bürgermeister der Stadt Alsdorf, Alfred Sonders durch seine Anwesenheit bekundete, wie wichtig das Ehrenamt für unser aller Gemeinwohl ist. Das der Verein dies mit der jährlichen Veranstaltung zum Dank an die Ehrenamtler zum Ausdruck bringt, ist bemerkenswert. Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden - Guido Lenz - wurde den verstorbenen Mitgliedern des Vereins in Stille gedacht, wobei hier an den unerwarteten und viel zu frühen Tod der Ehrenmitglieder Hubert Dammers und Matthias Esser im Dezember 2019 und an die im Januar 2020 verstorbenen Vereinsmitglieder Herbert Brenig und Thomas Seizinger erinnert wurde.

 

Ehrenvorsitzender Josef Weitz erinnerte hier an seine verstorbenen Vorgänger, Peter Fleu und Richard Weidenhaupt/Pelzer aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeiten und Verdienste für den Verein.

Die durch Krankheit abwesenden verdienten Ehrenmitglieder Hans Breuer, Peter Kaldenbach und Hubert Kommer, wurden herzlich in die Grüße mit eingebunden.

 

In seiner Ansprache würdigte Ehrenvorsitzender Josef Weitz die ehrenamtliche Vereinsarbeit und sprach sich im Namen des Ehrenrates dafür aus, die Veranstaltung durch den freiwilligen, finanziellen Beitrag der Ehrenmitglieder weiter zu finanzieren, und alle ehrenamtlich Tätigen im Verein zu freien Getränken und Essen einmal jährlich einzuladen, um das Ehrenamt im Verein zu stärken.

 

Unser Verein braucht Vorstandsmitglieder und Abteilungsleiter, die Übungsleiter, Betreuer, Schiedsrichter und freiwilligen Helfer, stellte der Ehrenvorsitzende ausdrücklich heraus.

Dieses gemeinsame Engagement hat unseren Verein bisher erfolgreich sein lassen. Alle gemeinsam sind ein wertvolles Gut und für den Verein der wichtigste Wert.

 

Die derzeitige Situation in der Jugendabteilung kann uns nach all den erfolgreichen Jahren nicht zufrieden stellen, so Josef Weitz. Um hier wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen, benötigen wir dringend verantwortungsvolle Personen, die sich für ein Amt in dem neu zu wählenden Vorstand im März für ein Amt zur Verfügung stellen und das bereits in Arbeit befindliche neu entwickelte Jugendkonzept mittragen. An die derzeitig Verantwortlichen im Jugendvorstand appelliere ich dringend, dass Sie vereint weiter mit neuen Kräften mit dafür Sorge tragen, dass unsere Jugend wieder an bisherige tolle, sportliche Leistungen anknüpfen wird. Ehemalige Spieler des Vereins oder Trainer die sich berufen fühlen die Arbeit im Südpark zu unterstützen, sind aufgerufen, sich in der Jugendarbeit zu engagieren.

 

Der neue Kunstrasenplatz wird sicherlich mit dazu beitragen, dass wir die Jugend wieder für unseren Verein begeistern können. Die Fertigstellung ist für die 2. Jahreshälfte 2020 angedacht.

 

Nach der Ansprache des Ehrenvorsitzender, die mit starkem Applaus begleitet wurde erfolgten Vereinsehrungen durch den 1. Vorsitzenden, Guido Lenz.

 

Urkunde, Ehrennadel und ein Geschenk erhielten für:

40- jährige Mitgliedschaft: Tobias Zimmermann, Marco Weitz, Franz Josef Küpper, Dirk Gieß

60- jährige Mitgliedschaft:  Arno Offermanns, Gerd Konrad

70- jährige Mitgliedschaft: Dieter Keller

80- jährige Mitgliedschaft: Hermann Küpper

 

Aufgrund seiner langjährigen, finanziellen Unterstützung wurde auf Vorschlag des Ehrenrates, Franz Pastors zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Mit einem kleinen, karnevalistischen Vortrag endete der offizielle Teil der Veranstaltung.

Gerne nahm man die Gelegenheit war, sich anschließend untereinander in Gesprächen auszutauschen.

Alemannia Mariadorf geht Zusammenarbeit mit Orhan Akmaz ein

Der SV Alemannia Mariadorf wird zukünftig mit Orhan Akmaz zusammenarbeiten, der für die Landalemannia als Scout und Kaderplaner arbeiten wird.

 

Es wird vor allem eine enge Zusammenarbeit zwischen Trainer Gabriele Angelo Di Benedetto und dem sportlichen Leiter Tom Weitz stattfinden.

 

Orhan Akmaz hat durch seine jahrelange Erfahrung als Scout und Spielerberater ein ungemein großes Netzwerk und Portfolio an Vereinen und Spielern aufgebaut und war bereits an vielen internationalen, sowie nationalen Transfers beteiligt und das bis in den Profibereich. Sein hervorragendes Netzwerk wird dem Verein sicherlich weiterhelfen. 

 

Eine Quelle: www.reviersport.de/353082---aachen-nebi-hat-fuer-alemannia-geld-verzichtet.html

 

Um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können und der immer zeitaufwendigeren Aufgabe als Logistikleiter weiterhin gerecht zu werden, hat sich Orhan Akmaz im letzten Jahr entschieden, die Tätigkeit    als Spielerberater und Scout niederzulegen.

 

Der Kontakt zu Orhan kam über Trainer Gabriele Angelo Di Benedetto zustande, der Orhan bereits seit mehreren Jahren kennt und mittlerweile eine Freundschaft zu ihm pflegt.

 

Nach guten Gesprächen zwischen Orhan Akmaz und der Vereinsführung merkte man schnell, dass die Chemie zwischen den beteiligten Personen stimmt und verständigte sich sodann auf eine Zusammenarbeit.

2. Hermann-Ramrath-Cup des SV Siersdorf

Erste Mannschaft gewinnt Finale gegen Lich-Steinstraß mit 4:1, Zweite Mannschaft verliert das Finale mit 0:3 gegen Baesweiler!


Fußballspielen haben sie im Südpark erlernt

Talentschmiede Mariadorf: Die Landalemannen haben Spieler hervorgebracht, die es zum Teil bis in die Bundesliga geschafft haben

Betrachtet man die aktuelle Fußballszene des Nordkreises, wird man um eine Erkenntnis kaum herumkommen.

In Alsdorf sind die Ausbildungserfolge etwas höher als in anderen Städten. Ein Beispiel: Torsten Frings wurde Nationalspieler und ein international gefragter Star. Kai Havertz ist gerade dabei, ihm zu folgen. Hans-­Peter Lehnhoff brachte es auf mehr als 400 Einsätze für den 1. FC Köln, ­Royal Antwerpen und Bayer Leverkusen und auch Rachid Azzouzi

(Greuther Fürth) schaffte es in den Profibereich sowie in die marokkanische Nationalmannschaft (37 Einsätze).

Erfolge und Karrieren

Eins haben Havertz, Lehnhoff und Azzouzi gemeinsam: Sie kommen aus der Talentschmiede Alemannia Mariadorfs. Doch nicht nur ihre Erfolge und Karrieren sind vorzeigbar. Auch Fußballer wie Michael Meven, Alexander Back, Jerome Muckel, Stefan Krautzberger, Karsten Wienczierz, Peter Sczyrba und viele weitere haben das Fußballspielen im Südpark erlernt.

Stolz, diesem Verein anzugehören oder mal für die Gelb-Schwarzen gespielt zu haben sind auch die A-Junioren des Jahres 1994. Das Jahr, in dem der 17-jährige Torsten Frings gerade seinen ersten Profivertrag bei Alemannia Aachen unterschrieben und mit Gerd vom Bruch seinen ersten „eigenen“ Manager hatte, war auch für die A-Jugend der Landalemannia eins, an das sich die „Cracks“ von damals gerne erinnern. Das tun sie jetzt seit 25 Jahren.


In der Junioren-Bezirksliga

Einer von ihnen ist Marc Gillessen, ein waschechter Mariadorfer. Wie viele andere der Jungs, die 1994 unter Trainer Frank Lauterbach in der Junioren-Bezirksliga spielten. Diese Klasse war direkt unter der Verbandsliga eingereiht. Also keine „Wald- und Wiesenliga“.

Gillessen, bis vor kurzem DFB-Stützpunkttrainer und ehemaliger Juniorentrainer bei Alemannia Aachen, erinnert sich gerne an die Zeit zurück, „in der wir immerhin Vierter geworden sind“. Die Kameradschaft haben sich die Jungs einschließlich ihres Trainers und Co. René Kraut bis heute erhalten. Sie treffen sich mindestens einmal jährlich, schwelgen in Erinnerungen, gehen gemeinsam essen oder sie unternehmen Touren. „Gut, vor ein paar Jahren waren es noch einige mehr“ aus dem etwa 25 Spieler zählenden Kader. Doch auch jetzt  kommt immer noch der Großteil der Jungs und redet über Zeiten, als man in den Center-Parc reiste oder mehrere Tage auf „Malle“ verbrachte.

Manchmal spielen die im Schnitt heute 42-Jährigen auch noch. „Aber nur just for fun“, betont Marc Gillessen, der vor seiner neuen Tätigkeit als Lehrer am Studieninstitut für kommunale Verwaltung lange Amtsleiter bei der Stadt Alsdorf war. Zum Profifußballer hat es aus seinem Jahrgang niemand geschafft. Immerhin hatte man mit René Serf aber einen Mitspieler, der es bis in den Regionalliga-Kader von Germania Teveren (1996) geschafft hatte und dort unter dem Freiburger Profitrainer Norbert Wagner an die Klasse herangeführt wurde.

Wenn geknobelt, gekegelt oder Bilder und Zeitungsausschnitte betrachtet werden, erzählen Rudi Reuter, Ralf Kehr, Stefan Klein, Marc Keller oder auch Stefan Hummers gerne aus ihren Zeiten. Als man noch davon träumte, wie die Weltmeister Andi Brehme, Bodo Illgner, Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann oder Rudi Völler mal im Profigeschäft zu landen. Das blieb ihnen verwehrt. Aber niemals ist das Feuer für „meinen Verein“ erloschen, das bestätigt auch Marc Gillessen. Natürlich fiebern die „94er“ mit, wenn sie auf die aktuelle Bezirksligatabelle schauen. Alemannia ist Tabellenführer und überwintert auf dem Aufstiegsrang.


Sportliche Heimat

Wird Trainer Gabriele Angelo di Benedetto die Landalemannia in ihre sportliche Heimat, in die Landesliga zurückführen? Gillessen glaubt daran. „Sie haben die Qualität, dass zu schaffen“. Und, so wie das „Dinner for One“ wird immer wieder gerne über eine Anekdote  ordentlich abgelacht. Als man vor Jahren in einem Appartment-Komplex spät in der Nacht und nach vielen Bierchen nochmals einen unstillbarenHunger auf eine Portion Spaghetti verspürte.

Für einen Kameraden ging das gar nicht gut aus. Er schlief vom Alkohol beseelt ein und wachte „im Profil“ inmitten der fein zubereiteten Sahnesauce wieder auf. Nach einigen Stunden. Wenn diese Geschichte die Runde macht, „wiehert“ der komplette Kader wieder auf. Gerade so, als habe man dem Stadtrivalen SC Kellersberg gerade „einen rein getan“!

2. Hermann-Ramrath-Cup 2020

Der SV. Alemannia Mariadorf setzt in der Trainerfrage auf Kontinuität und stellt Weichen für die Zukunft.

 

Der Vertrag von Trainer Gabriele Angelo Di Benedetto wurde nach dem letzten Spiel der Rückrunde vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Der 32-jährige kam im Januar 2019 zur Landalemannia und hatte erheblichen Anteil daran, dass der Umbruch der Mannschaft weiter vorangetrieben wurde und dass sich die Mannschaft auch spielerisch weiterentwickelt hat. Zu Saisonbeginn mussten insgesamt neun Neuzugänge integriert werden, was jedoch reibungslos funktionierte und man auch am derzeitigen Erfolg der Mannschaft in der Bezirksliga sehen kann. Nach 15 Spielen belegt der Traditionsverein aktuell den ersten Tabellenplatz mit 34 Punkten. "Mit Gabriele weiter zu verlängern, war für uns ein wichtiger Schrittfür die Stabilität und die Entwicklung von Mannschaft und Verein", erklärte der sportliche Leiter Tom Weitz und lobt den Coach für seine "inhaltliche Qualität", "hohe Professionailtät" und "immense Leidenschaft". "Gabriele lebt den Fußball", sagt Weitz. "Er hat bereits schwere Situationen gemeistert und ist daran gewachsen, weil er sich und seiner Arbeitsweise treu geblieben ist". Di Benedetto und der Verein bewerten die vorzeitige Vertragsverlängerung als Anerkennung und Vertrauensbeweis.

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