Bericht aus der Aachener Zeitung von der Alsdorfer Hallenstadtmeisterschaft 2017

Ein Fußballfan sorgt für Spielabbruch
Spieler bei der Hallen-Stadtmeisterschaft in Alsdorf angegriffen. Binnen kurzer Zeit mehr als 50 Menschen involviert
Das Endspiel der Alsdorfer Hallen-Stadtmeisterschaft zwischen Glück-Auf Ofden und Alemannia Mariadorf an diesem Wochenende musste kurz vor dem Ende abgebrochen werden. Wie Augenzeugen berichten, waren mehr als 50 Menschen in ein Handgemenge involviert.
Schon das Halbfinalspiel war spannungsgeladen und wurde mit großem, teils hartem Einsatz geführt. Die Schiedsrichter hatten aber, trotz mehrerer schwieriger Situationen, alles im Griff. Im Halbfinale besiegte der SV Alemannia Mariadorf, der mit einer großen Nachwuchsschar vertreten war, Eintracht Warden mit 8:2 und Glück-Auf Ofden bezwang den Gastgeber VfB Alsdorf knapp mit 4:3 Toren. Im Spiel um den dritten Platz besiegte VfB Alsdorf die Wardener Eintracht mit 8:3 Toren.

Das Endspiel zwischen den Landalemannen und den Ofdenern brachte eine weitere Steigerung von Einsatz und Härte ins Spiel – von den Zuschauern lautstark verfolgt –, aber auch hier blieb auf dem Platz noch alles im Rahmen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, so dass sich die Torfolge letztlich zugunsten des Gegners verschob.

 

Es ging mehr als spannend zu, und das war deutlich an den Reaktionen des Publikums zu spüren. Zwei Minuten vor Schluss, beim Stand von 4:3 für Glück-Auf Ofden, musste das Spiel abgebrochen werden. Auslöser war ein Zuschauer. Vor dessen Augen hatte gerade ein harter Eingriff eines Mariadorfer Spielers zu einem Freistoß für Ofden geführt. Als die Spieler sich an der Bande wieder aufrichteten, griff der Zuschauer dem Spieler mit beiden Händen ins Gesicht. Dies führte in Sekundenschelle zu einer großen Rudelbildung, die sich bis auf das Spielfeld ausdehnte.

Einigen beherzten Männern gelang es nach langem Hin und Her, die Streithähne auseinander zu halten, so dass es nicht zu Faustkämpfen kam. Die Mannschaften hielten sich auch zurück und griffen sich nicht gegenseitig an. Dem ersten Eindruck nach wurde niemand verletzt, es wurden weder Krankenwagen noch Polizei verständigt. Letzterer lagen gestern auch keine Kenntnisse über den Zwischenfall vor, wie die Pressestelle auf Nachfrage sagte.

 

Ob der Vorfall ein Nachspiel haben wird, ist noch offen. Heinrich-Josef Loritz von der Kreisspruchkammer sagte gestern am Telefon, dass er zwar mündlich davon Kenntnis erlangt habe, ob der Fall aber in seine Zuständigkeit falle, könne er noch nicht abschätzen. Dazu müsse erst der Bericht des Schiedsrichters vorliegen. Ausschlaggebend sei die Frage der Vereinsangehörigkeit des Angreifers. Gegen Zuschauer, die nicht Mitglied seien, habe er keine Handhabe. Da könne nur der Spieler eine Anzeige wegen Körperverletzung in Erwägung ziehen. Bei einem Mitglied sei dagegen ein Platzverbot denkbar. Er betonte, dass das alles noch vollkommen offen sei. Auseinandersetzungen dieser Art auf Kreisliga-Niveau sind aus Loritz‘ Sicht die Ausnahme. Häufiger kämen Konflikte auf dem Platz, vor allem zwischen Spielern und Schiedsrichtern, vor.

 

Der Vorsitzende der Landalemannen, Josef Weitz, hatte ebenfalls ins Geschehen zum Schutz seiner Spieler eingegriffen. Die noch sehr jungen Spieler hätten Angst gehabt und sich bedroht gefühlt, sagte er im Nachgang. Einvernehmlich mit Ofden und dem Gastgeber sah man jedenfalls keinen Sinn mehr darin, die restlichen zwei Minuten nachzuspielen. Da Glück-Auf Ofden zu dieser Zeit mit 4:3 Toren vorne lag, stimmte der SV Alemannia Mariadorf dem Vorschlag zu, Glück-Auf Ofden zum Turniersieger 2017 zu erklären. Eine faire sportliche Haltung.

 

Nach rund 20 Minuten hatte sich die Lage wieder beruhigt und viele Zuschauer hatten die Heimreise angetreten. Da nahm die Leiterin der Sparkasse Alsdorf, Sonja Alagic, die Siegerehrung vor.

Bei der Hallen-Stadtmeisterschaft 2017 der Senioren um den Pokal der Sparkasse Alsdorf waren am Wochenende in der Sporthalle des städteregionalen Berufskolleg Alsdorf am Heidweg acht Mannschaften in zwei Gruppen angetreten. Dank der Vielzahl junger Spieler sah man bei der Stadtmeisterschaft an beiden Tagen volle Ränge mit entsprechender Stimmung. „Mit diesem Zuspruch hatten wir nicht gerechnet“, hatte sich Pressewart Josef Jansen vom Gastgeber VfB Alsdorf zunächst noch gefreut. Dieser bestätigte noch vor Beginn der Halbfinalspiele, dass alle Spiele bis dahin fair verlaufen seien und es nur zu einer roten Karte gekommen sei. Und wurde dann bitter enttäuscht.

Sparkassen Hallencup 2017

Erste Mannschaft überzeugt in der Gruppenphase und zieht souverän ins Finale der Vorrunde ein ... !!!

... hat dort leider das Nachsehen gegen starke Walheimer.

Alem. Mariadorf - Inde Hahn 13:5, Alem. Mariadorf - Kohlscheider BC 3:3

Gestern war es endlich soweit. Nach rund einem Jahr öffnete die Halle an der Neuköllner Straße wieder ihre Pforsten für den Sparkassen Hallencup. Mit der Besetzung der Gruppen E und F war schon im Vorfeld Hochspannung garantiert. Und die anwesenden Zuschauer sollten auf ihre Kosten kommen.

 

Nicht wenige der am ersten Aachener Turniertag anwesenden Zuschauer dürften sich verdutzt die Augen gerieben haben. Galt Inde Hahn nicht zu Beginn als einer der Turnierfavoriten? Nachdem die Truppe, die zur Hälfte aus Spielern der zweiten Mannschaft bestand, schon das erste Spiel mit 1:6 verlor, setzte es gegen Alemannia Mariadorf eine deftige Packung. 13 Gegentore standen nach 20 Minuten zu Buche. Im entscheidenden Spiel gelang dem KBC war mit dem Schlusspfiff der Ausgleich, für Alemannia Mariadorf dennoch ausreichend, um den Gruppensieg zu sichern.

 

In Gruppe B startete der SV Eilendorf mit einem 8:3-Erfolg über Ligakonkurrent Germania Eicherscheid, auch die Hertha aus Walheim konnte die Blauen mit 5:2 bezwingen. So war auch hier das letzte Gruppenspiel richtungsweisend. Die Mannschaft um Keeper Darius Rohrbeck blieb ohne Gegentor und gewann mit 3:0. Das bedeutete ein Entspiel gegen die Landalemannia.

 

Hier zeigte sich Hetha Walheim in Torlaune und schaffte es gleich zu sieben eigenen Treffern und sorgte zu Beginn der zweiten Hälfte schnell für klare Verhältnisse. Mit fünf Treffern zeigte sich hier vor allem Alexander Mischenko in bester Torlaune. Als bester Zweiter kann sich Alemannia Mariadorf aber immer noch für die Endrunde qualifizieren.

Alle Tore der drei Begegnungen:

Alemannia Mariadorf - FC Inde Hahn 13:5 (zum Video)

Alemannia Mariadorf - BC Kohlscheid 3:3 (zum Video)

Alemannia Mariadorf - Hertha Walheim 2:7 (zum Video)

Bericht aus der Aachener Zeitung:

Unser neuer Trainer Markus Hambach im Interview

"Peilen Klassenerhalt in der Landesliga nicht mehr an"

Trainer Markus Hambach zu seinen Erwartungen bei Alemannia Mariadorf. Mannschaft für die Bezirksliga zu formen im Vordergrund
Der klassische „Feuerwehrmann“ ist Markus Hambach sicher nicht, wenn er in der dritten Januar-Woche das Training mit seiner neuen Mannschaft aufnimmt. Schließlich geht Alemannia Mariadorf mit null Punkten und 61 Gegentoren in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Landesliga. Vor dem Start der Rückrunde sprach Roman Sobierajski mit dem 43-Jährigen.

Darf man zum neuen Amt gratulieren, oder sind Sie angesichts der Aufgabe, die Sie erwartet, eher zu bedauern?

Hambach: Ich freue mich auf die Aufgabe, man kann also gratulieren. Wir peilen zwar den Klassenerhalt in der Landesliga nicht mehr an, so realistisch muss man sein, aber wir wollen jetzt eine möglichst gute Basis für die kommende Bezirksliga-Saison legen.

 

Aber man kann doch auch nicht eine komplette Rückrunde ohne ein Erfolgsziel spielen, oder?

Hambach: Natürlich wollen wir punkten und auch Spiele gewinnen. Aber jetzt zu sagen, wir wollen mindestens zehn Punkte holen, wäre auch ein komisches Saisonziel, deshalb lassen wir das auch. Wir müssen den Spagat schaffen, in der noch laufenden Saison Erfolge einzufahren und gleichzeitig eine gute Mannschaft mit jüngeren Spielern für die kommende Saison zu formen.

 

Wird es denn einen großen personellen Umbruch bei Alemannia Mariadorf geben?

Hambach: Davon gehe ich nicht aus. Mouhcine Mimi und Fitim Kaciku haben uns in der Winterpause verlassen, dafür ist Francesco Alberga vom JSV Baesweiler zu uns gestoßen. Drei, vier Spieler sind mir namentlich bekannt, aber ich kann heute noch nicht definitiv sagen, wer geht, wer bleibt, mit wem wir planen. Aber ich gehe nicht von einem großen Umbruch nach dem Ende der Saison aus.

 

Das war auch vor der aktuellen Saison nicht so, dort konnte Mariadorf noch mithalten, in dieser Saison spielt die Mannschaft, nun ja, in einer eigenen Liga. Wie kann man sich das als Außenstehender erklären?

Hambach: Ich habe mir die Resultate aus der Hinrunde natürlich genau angeschaut. Unter den Niederlagen waren einige sehr knappe Spiele . . .

 

Aber auch einige Klatschen...

Hambach: ...und einige Klatschen, richtig. Aber auch Begegnungen, in denen Mariadorf bis kurz vor dem Schlusspfiff hoch geführt hat. . .

 

Und dann doch noch verloren hat. Das war auch der Anlass für den damaligen Trainer Manuel Ortiz-Gonzalez, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

Hambach: Richtig, das Spiel gegen Glesch-Paffendorf. Aber irgendwann wird so etwas auch zum Selbstläufer. Man verliert Spiele, die man eigentlich nicht verlieren darf, man kommt in eine Spirale hinein, die schwer zu durchbrechen ist.

 

Wo wir gerade über dieses Thema reden: Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Westwacht Aachen ist nach dem Landesliga-Abstieg auch durchgereicht worden und musste seine Senioren-Mannschaften schließlich vom Spielbetrieb abmelden.

Hambach: Wir erwarten in Mariadorf nicht, dass so etwas passiert und haben natürlich auch andere Ziele. Bei der Westwacht ist allerdings auch zwischendurch fast die komplette Mannschaft ausgetauscht worden.

 

Wie werden Sie als neuer Trainer vorgehen, wenn Sie vor der Mannschaft stehen?

Hambach: Wichtig ist zunächst, die Spieler kennenzulernen und daran zu arbeiten, dass sie meinen Stil verkörpern. Dann stellen sich die Punkte irgendwann von allein ein. Jetzt nehmen wir am Ende der Woche erst einmal am Sparkassen-Hallencup teil. Haben wir Erfolg, kann das schon Kräfte freisetzen.

Alemannia Mariadorf hat ein neues Trainerteam

Der punktlose Tabellenletzte der Fußball-Landesliga hat ein neues Trainerteam


Es ist bereits der dritte Versuch in der laufenden Saison: Markus Hambach und Manfred Moers sollen die Land-Alemannia wieder in die Erfolgsspur bringen. Das Duo war bislang beim Kreisligisten FC Stolberg tätig, hatte aber eine Ausstiegsklausel für den Fall, dass ein höherklassiger Verein anklopfen würde. Manuel Ortiz-Gonzalez, mit dem Mariadorf in der vergangenen Saison auf den letzten Drücker der Klassenerhalt gelang, hatte sein Traineramt aufgegeben, damit die Mannschaft neue Impulse bekommt. Dann half Imad Laadim bis zur Winterpause aus. „Uns geht es darum, schon in der Rückrunde eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Bezirksliga zu entwickeln“, beschrieb Vereinsvorsitzer Josef Weitz die sportliche Zielsetzung. Hambach und Moers haben einen Vertrag bis zum Sommer.

Hallencup: Mariadorf setzt auf talentierte junge Spieler

"Natürlich gilt Hahn auf dem Papier als Favorit in der Gruppe, aber in der Halle ist alles möglich."

Daniel Koerlings ist seit November neuer sportlicher Leiter bei der Landalemannia und hat uns im Vorfeld des Sparkassen Hallencups einige Fragen beantwortet.

 

Am 5. Januar greift Alemannia Mariadorf in das Turniergeschehen ein und trifft in der Gruppe E auf Inde Hahn und Kohlscheider BC

 

1) Welche Ambitionen habt ihr bei der diesjährigen Auflage?

Wir haben in den letzten Jahren immer eine gute Rolle bei dem Turnier gespielt, obwohl wir oftmals als Außenseiter gestartet sind. Wir wollen einfach nur Spaß am Fussball in der Halle haben und schauen dann wie weit es für uns geht.

2) Wie sieht eure diesjährige Mannschaft aus? (Hallenspieler, nur wer Bock hat, Spieler aus der zweiten Reihe/Reserve, etc.)

 

Die Mannschaft besteht dieses Jahr aus talentierten jungen Spielern aus der Ersten, und der Zweiten Mannschaft, sowie Hallenspielern, die ihr Können schon mehrmals unter Beweis gestellt haben. Gecoacht wird das Team vom Trainer der 2.Mannschaft Leo Schneider, der aufgrund der Trainersuche für unsere Landesliga Mannschaft einspringt.

 
3) Wie seht ihr eure Vorrundengruppe? Wer sind die Favoriten auf den Titel 2017?

 

In unserer Gruppe spielen wir ja bekanntlich gegen den Kohlscheider BC und den FC Inde Hahn. Natürlich gilt Hahn auf dem Papier als Favorit in der Gruppe, aber in der Halle ist alles möglich. Als Turnierfavoriten darf man neben dem Titelverteidiger Wegberg-Beeck unseren Gruppengegner Inde Hahn sowie den Dürener Verterter Borussia Freialdenhoven bezeichnen.

 
4) Was macht dieses Turnier so einzigartig? Worauf freut ihr euch in diesem Jahr am meisten?

 

Der Sparkassen Cup steht für mich als attraktivstes Hallenturnier im ganzen Bereich Mittelrhein. Alleine die Anzahl der ganzen Teams auf Verbandsebene sowie die stets gefüllten Hallen und die wunderbare Atmosphäre macht es für mich persönlich zu einem der Highlights im Amateurfußball in jedem Jahr.

Spieler für Ü-60 Mannschaft gesucht !!!

Seit 2 Jahren verfügt die Alt Herren Abteilung des Vereins zu den Ü30, 40 und Ü50 Mannschaften, auch über eine Ü 60 Mannschaft. Bereits zwei Mal wurde beim jährlichen Ü-60 Turnier in Hennef erfolgreich teilgenommen. Gerne würden wir noch Spieler für die Mannschaft aufnehmen, um noch eine bessere Spielstärke in der Mannschaft zu erzielen. Kameradschaft wird bei uns gepflegt.

 

Bei Interesse bitte melden unter der Rufnummer:

02404/676720 (Abteilungsleiter K. H. Pley).

Unsere Sparkassen-Kreditkarte in den Farben unserer Landalemannia - Meine Heimat, meine Liebe, mein Verein !!!

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