11. Spieltag: Rheinland Dremmen - Alemannia Mariadorf 0:1 (0:0)

Bericht aus der Rheinischen Post:

Mariadorf erobert beim TuS Dremmen die Tabellenführung

Weil Alemannia Mariadorf durch ein spätes 1:0 beim TuS Rheinland Dremmen gewonnen hat und der FC Wegberg-Beeck II in der fünften Minute der Nachspielzeit noch den Treffer zum 1:1 bei Rasensport Brand kassierte, heißt der neue Spitzenreiter in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, eben Mariadorf.

Bis zur 89. Minute hielten die „Rheinländer“ gegen den Top-Favoriten das 0:0, um dann doch noch durch Mariadorfs André Hochmuth das 0:1 zu kassieren. Sieben Minuten zuvor hatte sich TuS-Keeper Dennis Nnajiofor zudem eine Rote Karte eingehandelt Also erneut eine bittere, vor allem aber auch unnötige Niederlage für Dremmen.

 

Bericht aus der Heinsberger Zeitung:

„Wir haben gut gegengehalten und den Gegner vor Probleme gestellt“, sagte Dremmens Trainer Redzo Sakanovic. Den Gästen fiel nicht viel ein. Pech hatte Dremmen mit einem Schuss von Marcel Holterbosch an die Unterkante der Latte. Als alles auf ein 0:0 hindeutete, gab es eine folgenschwere Entscheidung. Der Schiedsrichterassistent wollte gehört haben, dass Dremmens Torwart Dennis Nnajiofor etwas gerufen hatte. Der Schiedsrichter zeigte Rot (82.). „Es war aber nicht der Torwart, sondern ein Ersatzspieler, der sich hinter dem Tor aufwärmte“, sagte Sakanovic. Sascha Hochgreef ging ins Tor. Ein Angriff der Gäste wurde nicht entschlossen unterbunden. Andre Hochmuth schob den Ball zum 1:0 ein (89.).

 

Torfolge: 0:1 Hochmuth (89.)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz, Jesse, Behil (Vujicic, 80.), Voussen, Hess (Koubaa, 58.), Filster, Willems, Szczyrba, Hochmuth, Pinna (Heitzer L., 68.)

 

Reserve:

Mrosek (ET), Vujicic, Heitzer L., Koubaa, Geilen, Özer

10. Spieltag: Alemannia Mariadorf - FV Vaalserquartier 6:0 (1:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

Land-Alemannia-Coach Gabriele Di Benedetto war gut gelaunt. „Wir haben es einfach richtig gut gemacht. Uns war klar, dass der Gegner über ein sehr gutes Umschaltspiel verfügt, und das haben wir sehr gut unterbunden“, frohlockte er. Zur Halbzeitpause stand es zwar erst 1:0 – Torschütze war Peter Szczyrba –, doch nach dem Seitenwechsel drehte Mariadorf auf. Yannik Voussen markierte früh das 2:0 (47.), Pascal Willems gelang ein Doppelpack in kürzester Zeit (56., 61.) zum 4:0-Zwischenstand. Was Di Benedetto aber besonders imponierte: „Schon in Halbzeit eins waren wir sehr dominant. Aber auch nach dem 4:0 haben die Jungs gut weitergespielt. Das ist nicht selbstverständlich. Mein Team hatte Bock und hat sich auf der komfortablen Führung auch nicht ausgeruht.“ Und so legte die Land-Alemannia in Person von Alessio Pinna noch zwei Mal (75., 82.) nach. Der Vollblutstürmer steht nun bereits bei sieben Treffern – und damit auf Rang drei der Torjägerliste. Di Benedetto zufolge reihten sich „auch die Einwechselspieler“ nahtlos in die „insgesamt sehr gute Mannschaftsleistung“ ein.

 

So zufrieden mit seiner Mannschaft wie sein Gegenüber war FVV-Trainer Günter Motté nicht – und das lag noch nicht einmal primär am Ergebnis. „Das Resultat spiegelt wider, was wir an Trainingsbeteiligung zeigen“, kommentierte er konsterniert. Zuletzt ließ die nämlich arg zu wünschen übrig. Es hagelte Absagen – teils sogar für die Spiele – aus den unterschiedlichsten Gründen. „In erster und zweiter Mannschaft haben wir zusammen – eigentlich – sechs Torhüter. Am Samstagabend musste ich unseren A-Jugend-Torwart fragen, ob er spielen kann“, erklärte Motté beispielhaft. Der Sieg der Mariadorfer gehe „vollkommen in Ordnung, Mariadorf hat seine Chancen einfach auch konsequent genutzt“, viel mehr wurmte Motté die „ein bisschen ernüchternde Phase“, in der sich Vaalserquartier seit einigen Spielen befinde.


Torfolge:

1:0 Peter Szczyrba (25.), 2:0 Yannik Voussen (47.), 3:0 Pascal Willems (56.), 4:0 Pascal Willems (61.), 5:0 Alessio Pinna (75.), 6:0 Alessio Pinna (82.)

 

Aufstellung:

Krimp, Behil (Geilen, 62.), Kreutz, Jesse, Voussen (L. Heitzer, 72.), Szczyrba, Filster (Özer, 75.), Hochmuth (Hess, 58.), Koubaa, Willems, Pinna

 

Reserve:

Mrosek (ET), Özer, Hess, Geilen, L. Heitzer

9. Spieltag: Germ. Eicherscheid - Alemannia Mariadorf 0:1 (0:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

„Eigentlich fühlte sich die Begegnung wie ein 0:0-Spiel an, wobei wir mit drei Hundertprozentigen sogar noch die besseren Chancen für uns hatten“, sagte Eicherscheids Trainer Marco Kraß konsterniert ob der Niederlage. „Bis auf eine Situation, in der es nach einem Ballverlust am gegnerischen Sechzehner und guter Umschaltbewegung bei uns klingelt, war es ein gutes Spiel“, so Kraß.

 

„Unser Matchplan ist aufgegangen“, meinte Gabriele Di Benedetto freudig. Der Land-­Alemannia-Coach hatte entgegen des eigentlichen Ansinnens, offensiven und ansehnlichen Fußball zu spielen, seine Elf defensiv beginnen lassen: „Ausnahmsweise haben wir Eicherscheid den Ball überlassen.“ Mariadorf verteidigte gut, ließ selten etwas zu – und spielte dann die eine Kontergelegenheit gut aus, die sich bot.

 

Torfolge:

0:1 Voussen (90.+1)

 

Aufstellung:

Krimp, Müllenberg (Hess, 76.), Koubaa, Filster, Kreutz, L. Heitzer (Szczyrba, 74.), Jesse, Hochmuth, Voussen, Willems (Özer, 76.), Pinna

 

Reserve:

Mrosek, Behil, Geilen, Hess, Szczyrba, Özer

8. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Union Würm-Lindern 2:1 (0:1)

Spielbericht aus der Heinsberger Zeitung:

„Unnötig und unverdient“ nannte SG-Trainer Hermann-Josef Lambertz die Niederlage seines Teams. Man hatte auf dem schlechten Rasenplatz so gut wie nichts zugelassen. In der ersten Halbzeit kam Mariadorf zu einem Weitschuss, der nicht gefährlich war. Yannik Schlömer hatte die Gäste in Führung gebracht (20.). „Dann sind wir viermal allein aufs Tor zugelaufen“, schilderte Lambertz die Situationen. „Da fehlte auch etwas das Spielglück“, meinte er. Mit einem Kopfball aus 16 Metern in den Winkel glich Sascha Jesse aus (68.). Die Chance zur Führung für die Gastgeber vergab Alessio Pinna, der einen Elfmeter neben das Tor setzte. Nach einem langen Pass in den Strafraum traf der eingewechselte Yannick Voussen volley zum 2:1 (76.). In allerletzter Sekunde bekam Würm-Lindern die Chance zum Ausgleich. Den Elfmeter von Schlömer wehrte Torwart Sven Krimp ab. „Das Ergebnis ist enttäuschend“, sagte Lambertz, der auch mit einem Punkt nicht zufrieden gewesen wäre.

 
Torfolge: 0:1 Yannik Schlömer (20.), 1:1 Sascha Jesse (68.), 2:1 Yannik Voussen (76.)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz, Behil, Vujicic, Filster, L. Heitzer (Voussen, 46.), Willems, Hess (Jesse, 60.), Koubaa, Szczyrba (Hochmuth, 89.), Pinna (Müllenberg, 87.)

 

Reserve:

Mrosek (ET), Müllenberg, Voussen, Geilen, Hochmuth, Jesse

7. Spieltag: FC Wegberg-Beeck II - Alemannia Mariadorf 4:2 (4:0)

Torfolge:

1:0 Storms (6.), 2:0 Dreßen (8.), 3:0 Henkens (26.), 4:0 Malekzadeh (28.),

4:1 Pinna (65.), 4:2 Pinna (85.)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz, Behil, Vujicic, Hochmuth (Wilems, 83.), Hess, Filster (Geilen, 83.), Koubaa, Szczyrba, Jesse, Pinna

 

 

Reserve:

Mrosek, Balduin, Geilen, Willems

6. Spieltag: Alemannia Mariadorf - SG Stolberg 2:1 (1:0)

Torfolge:

1:0 Hochmuth (15.), 2:0 Szczyrba (55.), 2:1 Eigentor Kreutz (56.)

 

Aufstellung:

Krimp, Behil, Vujicic, Kreitz, Hochmuth, Hess, Koubaa, L. Heitzer, Szczyrba, Pinna

 

 

Reserve:

Mrosek (ET), Müllenberg, Balduin, Geilen, Willems, Jesse

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte für Rafael Wolff (SG Stolberg, 65.)

5. Spieltag: Germ. Lich-Steinstraß - Alem. Mariadorf 3:0 (2:0)

Bericht aus der Dürener Zeitung:

Die als Tabellenführer angereiste Alemannia aus Mariadorf wurde bei der Germania in Lich-Steinstraß regelrecht vorgeführt. Lediglich eine einzige kleine Torchance im ersten Spieldurchgang ging auf das Gästekonto. Ansonsten war es die Platzelf, die mit elf Spielern verteidigte, mit elf Spielern angriff. So war es kein Wunder, dass Trainer Michael Hermanns von einer „wirklich großen Mannschaftsleistung“ sprach. In der 20. Minute erzielte Hussain Makki die Führung. Thomas Wirtz Kopfballtor (45.+2) brachte eine Vorentscheidung. Natürlich stärkte das 3:0 schon in der 49. Minute von Marvin Büttner das Selbstbewusstsein der Gastgeber, die ab der 65. Minute in Unterzahl spielten, da Danny Al-Hallani Gelb-Rot sah.

 

Torfolge:

1:0 Alawie (29.), 2:0 Wirtz (45.+1), 3:0 Büttner (47.)

 

Aufstellung:

Krimp, Balduin, Kreutz, Behil, Vujicic (Geilen, 83.), Filster (Hochmuth, 46.),

L. Heitzer, Özer (Hess, 46.), Koubaa, Willems, Jesse (Szczyrba, 69.)

 

Reserve:

Mrosek (ET), Müllenberg, Geilen, Hochmuth, Hess, Szczyrba

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb-Rote Karte (62., Al-Hallani - Germania Lich-Steinstraß

4. Spieltag: Alemannia Mariadorf - Sparta Gerderath 3:0 (2:0)

Bericht aus der Heinsberger Zeitung:

In der ersten Halbzeit hatte Mariadorf auf dem holprigen Rasenplatz leichtes Spiel, weil die Gerderather nur selten in die Mittelfeldzweikämpfe kamen und sich zudem leichte Ballverluste leisteten. Peter Szczyrba traf nach Doppelpass zum 1:0 (18.), Alessio Pinna erhöhte nach Szczyrba-Flanke unbedrängt auf 2:0 (31.). Zweimal bewahrte Sparta-Torwart Alexander Bonsels sein Team vor einem höheren Rückstand. Nach Umstellungen war Gerderath im zweiten Abschnitt engagierter und stand defensiv deutlich kompakter. Nach vorne konnte man aber nicht viel ausrichten. Nach einem Pass in die Tiefe gelang Lucas Heitzer das 3:0 (68.).

 

Bericht aus der Rheinischen Post:

„Leider haben wir eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt“, sagte Sparta-Coach Bernd Nief. „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht, haben Zweikämpfe gewonnen und auch die ein oder andere Torchance gehabt“, so Nief weiter. So aber durfte sich Mariadorfs Trainer Gabriele Angelo Di Benedetto über den nächsten Dreier seiner Landalemannen freuen. Die Tore für die Gastgeber erzielten Peter Szczyrba (18.), Alessio Pinna (31.) und Luca Heitzer (69.).

 

Torfolge:

1:0 Szczyrba (18.), 2:0 Pinna (31.), 3:0 L. Heitzer (69.)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz (Geilen, 76.), Behil, Vujicic, Hess, L. Heitzer, Koubaa,

Willems (Özer, 56.), Pinna (Jesse, 60.), Szczyrba (Filster, 70.)

 

Reserve:

Mrosek, Müllenberg, Geilen, Özer, Filster, Jesse

3. Spieltag: Rasensport Brand - Alemannia Mariadorf 3:3 (2:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

„Alle hätten gerne gewonnen, das Remis ist am Ende des Tages aber okay. Es war ein wildes Wechselbad der Gefühle“, sagte Raspo-Trainer Daniel Formberg. Die ersteHalbzeit hatte seine Mannschaft dominiert und sich„ganz klar verdient“ eine 2:0-Führung erarbeitet. „In der Pause habe ich meinen

Jungs gesagt, dass es wichtig ist, dass wir die ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff überstehen.“ Doch so richtig hatten Formbergs Schützlinge wohl nicht zugehört. „Der erste lange Ball hinter die Abwehr führt zum Anschlusstreffer (51.)“, bedauerte er. Auch der Ausgleich fiel zügig (58.). „Bei einem Freistoß von uns springt der Ball vom Innenpfosten wieder heraus, beim Nachschuss stehen wir im Abseits, und im Gegenzug kassieren wir das 2:3 (74.)“, so Formberg. In der Folge habe sein Team Gelegenheiten zum 3:3 liegen gelassen. „Erst in der Nachspielzeit treffen wir

noch, wenngleich der Gegner zuvor zwei Mal über den Ball tritt. Wir haben in einem sehr hitzigen und emotionsgeladenen Spiel Moral bewiesen“, urteilte der 39-Jährige. „Das darf nicht passieren“

Land-Alemannia-Coach Gabriele Di Benedetto nervte das Zustandekommendes 3:3„tierisch“:

„Das darf uns nicht passieren. Generell bin ich aber nicht unglücklich über das Unentschieden,

das war das verdiente Ergebnis.“ Gehofft hatte Di Benedetto, dass seinem Team, das ein 0:2

drehte, auch noch der Treffer zum 4:2 gelungen wäre:„Die Chance war da. Frei vorm Tor spielen wir den Ball noch einmal ab. Da fehlte der Egoismus, den es braucht.“ Vorwürfe wollte der 32-Jährige seiner Elf aber nicht machen: „Ich bin unheimlich stolz, wie wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind.“ Und anlässlich einer unschönen Szene, eines groben Foulspiels an Delany Arigbe, bekundete

Di Benedetto: „Ich hoffe sehr, dass er nicht schwerer verletzt ist.“

 

Torfolge:

1:0 Schley (39.), 2:0 Mioska (45., FE), 2:1 Hochmuth (51.),

2:2 Voussen (59.), 2:3 Özer (74.), 3:3 Hesse (94.)

 

Aufstellung:

Krimp, Balduin, Behil, Kreutz, Vujicic, Voussen, Hochmuth (Özer, 71.)

Hess (L. Heitzer, 46.), Koubaa, Willems (Szczyrba, 85.), Pinna

 

Reserve:

Mrosek (ET), Özer, Filster, Heitzer L., Szczyrba

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte wegen groben Foulspiels Voussen (Mariadorf, 84.)

2. Spieltag: FC Roetgen - Alemannia Mariadorf 1:4 (1:2)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

Wir haben ein Stück weit dem Pokalspiel unter der Woche Tribut zollen müssen“, meinte Roetgens Trainer Philipp Dunkel, der sah, dass seine Schützlinge in der Anfangsphase „immer einen Schritt zu spät und nicht richtig ins Spiel“ kamen. Zu allem Überfluss fielen früh auch noch zwei Gegentreffer. „Mit dem Anschlusstor waren wir dann dran“, berichtete Dunkel. Die aufkeimende Hoffnung fand kurz nach dem Seitenwechsel jedoch ein jähes Ende, als sein Team „durch einen individuellen Fehler das 1:3 kassiert“ hatte (54.). Mit dem 1:4 war dann alles klar (90.).

 

Gabriele Di Benedetto hatte schon vor Anpfiff allen Grund zur Freude. Der Coach der Land-Alemannia sagte: „Roetgen hat einen schönen Kunstrasen. Wir wollen Fußball spielen, da kommt uns das ganz gelegen.“ Zunächst war er auch mit dem Spiel seiner Mannschaft glücklich, doch ab Mitte der ersten Hälfte sei „Roetgen klar besser“ gewesen: „Der FC war sogar drauf und dran, das 2:2 zu machen.“ Nach der Pause gefiel Di Benedetto das Geschehen dann wieder deutlich besser: „Wir haben noch einmal Feuer gefangen, gut geackert und Gas gegeben. Das war echt gut.“

 

Torfolge:

0:1 Pinna (8.), 0:2 Hochmuth (11.), 1:2 Akar (28.), 1:3 Willems (54.), 1:4 L. Heitzer (90.)

 

Aufstellung:

Krimp, Voussen, Vujicic, Kreutz, Balduin, Behil (Filster, 70.), Willems (L. Heitzer, 83.), Koubaa, Hochmuth (Özer, 80.), Hess, Pinna (Szczyrba, 89.)

 

Reserve:

Mrosek (ET), Özer, L. Heitzer, Filster, Szczyrba

1. Spieltag: Alemannia Mariadorf - DJK FV Haaren 2:1 (1:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

„Nach fünf Minuten sieht es so aus, als hätten wir das Spiel schon gewonnen“, machte Land-Alemannia-Coach Gabriele Di Benedetto genau das Problem aus, das sich in der Folge in den Köpfen seiner Spieler manifestierte. Denn die restlichen 40 Minuten gehörten den in Unterzahl agierenden Haarenern. „In Halbzeit zwei haben wir viel versucht, aber unser Einlaufverhalten war nicht gut. Wir haben noch Luft nach oben. Gut war, wie wir nach dem 1:1 Moral bewiesen haben“, so Di Benedetto kritisch. Dem Gegner prognostizierte er einen guten Saisonverlauf: „Kompliment an Haaren, das eine gute Rolle spielen wird.“

 

Gästetrainer Daniel Krümberg lobte seine Mannschaft, die mit nur neun Spielern noch zum Ausgleich kam: „Was wir in Unterzahl gezeigt haben, war ganz großer Sport. Läuferisch und kämpferisch haben wir sehr viel investiert. Leider haben wir uns nicht belohnt.“ Und weiter: „Wir haben uns top verkauft und setzen nun alles daran, am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte einzufahren.“

 

Schiedsrichter: Philipp Maurice Kleber (TSV Schönau) - Zuschauer: 150

 

Torfolge:

1:0 Alessio Pinna (5. Foulelfmeter), 1:1 Kevin Klasen (83.), 2:1 Sascha Jesse (84.)


Platzverweise:

Gelb-Rot gegen Maurice von Berg (79./DJK FV Haaren),

Rot gegen Timo Kandetzki (4./DJK FV Haaren)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz (Willems, 72.), Balduin, Voussen (Vujicic, 56.), Özer (Geilen, 86.), Hochmuth, Hess, Filster, Koubaa, Szczyrba (Jesse, 56.), Pinna

 

Reserve:

Mrosek (ET), Vujicic, Geilen, Willems, Jesse