3. Spieltag: Rasensport Brand - Alemannia Mariadorf 3:3 (2:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

„Alle hätten gerne gewonnen, das Remis ist am Ende des Tages aber okay. Es war ein wildes Wechselbad der Gefühle“, sagte Raspo-Trainer Daniel Formberg. Die ersteHalbzeit hatte seine Mannschaft dominiert und sich„ganz klar verdient“ eine 2:0-Führung erarbeitet. „In der Pause habe ich meinen

Jungs gesagt, dass es wichtig ist, dass wir die ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff überstehen.“ Doch so richtig hatten Formbergs Schützlinge wohl nicht zugehört. „Der erste lange Ball hinter die Abwehr führt zum Anschlusstreffer (51.)“, bedauerte er. Auch der Ausgleich fiel zügig (58.). „Bei einem Freistoß von uns springt der Ball vom Innenpfosten wieder heraus, beim Nachschuss stehen wir im Abseits, und im Gegenzug kassieren wir das 2:3 (74.)“, so Formberg. In der Folge habe sein Team Gelegenheiten zum 3:3 liegen gelassen. „Erst in der Nachspielzeit treffen wir

noch, wenngleich der Gegner zuvor zwei Mal über den Ball tritt. Wir haben in einem sehr hitzigen und emotionsgeladenen Spiel Moral bewiesen“, urteilte der 39-Jährige. „Das darf nicht passieren“

Land-Alemannia-Coach Gabriele Di Benedetto nervte das Zustandekommendes 3:3„tierisch“:

„Das darf uns nicht passieren. Generell bin ich aber nicht unglücklich über das Unentschieden,

das war das verdiente Ergebnis.“ Gehofft hatte Di Benedetto, dass seinem Team, das ein 0:2

drehte, auch noch der Treffer zum 4:2 gelungen wäre:„Die Chance war da. Frei vorm Tor spielen wir den Ball noch einmal ab. Da fehlte der Egoismus, den es braucht.“ Vorwürfe wollte der 32-Jährige seiner Elf aber nicht machen: „Ich bin unheimlich stolz, wie wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind.“ Und anlässlich einer unschönen Szene, eines groben Foulspiels an Delany Arigbe, bekundete

Di Benedetto: „Ich hoffe sehr, dass er nicht schwerer verletzt ist.“

 

Torfolge:

1:0 Schley (39.), 2:0 Mioska (45., FE), 2:1 Hochmuth (51.),

2:2 Voussen (59.), 2:3 Özer (74.), 3:3 Hesse (94.)

 

Aufstellung:

Krimp, Balduin, Behil, Kreutz, Vujicic, Voussen, Hochmuth (Özer, 71.)

Hess (L. Heitzer, 46.), Koubaa, Willems (Szczyrba, 85.), Pinna

 

Reserve:

Mrosek (ET), Özer, Filster, Heitzer L., Szczyrba

 

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte wegen groben Foulspiels Voussen (Mariadorf, 84.)

2. Spieltag: FC Roetgen - Alemannia Mariadorf 1:4 (1:2)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

Wir haben ein Stück weit dem Pokalspiel unter der Woche Tribut zollen müssen“, meinte Roetgens Trainer Philipp Dunkel, der sah, dass seine Schützlinge in der Anfangsphase „immer einen Schritt zu spät und nicht richtig ins Spiel“ kamen. Zu allem Überfluss fielen früh auch noch zwei Gegentreffer. „Mit dem Anschlusstor waren wir dann dran“, berichtete Dunkel. Die aufkeimende Hoffnung fand kurz nach dem Seitenwechsel jedoch ein jähes Ende, als sein Team „durch einen individuellen Fehler das 1:3 kassiert“ hatte (54.). Mit dem 1:4 war dann alles klar (90.).

 

Gabriele Di Benedetto hatte schon vor Anpfiff allen Grund zur Freude. Der Coach der Land-Alemannia sagte: „Roetgen hat einen schönen Kunstrasen. Wir wollen Fußball spielen, da kommt uns das ganz gelegen.“ Zunächst war er auch mit dem Spiel seiner Mannschaft glücklich, doch ab Mitte der ersten Hälfte sei „Roetgen klar besser“ gewesen: „Der FC war sogar drauf und dran, das 2:2 zu machen.“ Nach der Pause gefiel Di Benedetto das Geschehen dann wieder deutlich besser: „Wir haben noch einmal Feuer gefangen, gut geackert und Gas gegeben. Das war echt gut.“

 

Torfolge:

0:1 Pinna (8.), 0:2 Hochmuth (11.), 1:2 Akar (28.), 1:3 Willems (54.), 1:4 L. Heitzer (90.)

 

Aufstellung:

Krimp, Voussen, Vujicic, Kreutz, Balduin, Behil (Filster, 70.), Willems (L. Heitzer, 83.), Koubaa, Hochmuth (Özer, 80.), Hess, Pinna (Szczyrba, 89.)

 

Reserve:

Mrosek (ET), Özer, L. Heitzer, Filster, Szczyrba

1. Spieltag: Alemannia Mariadorf - DJK FV Haaren 2:1 (1:0)

Spielbericht aus der Aachener Zeitung:

„Nach fünf Minuten sieht es so aus, als hätten wir das Spiel schon gewonnen“, machte Land-Alemannia-Coach Gabriele Di Benedetto genau das Problem aus, das sich in der Folge in den Köpfen seiner Spieler manifestierte. Denn die restlichen 40 Minuten gehörten den in Unterzahl agierenden Haarenern. „In Halbzeit zwei haben wir viel versucht, aber unser Einlaufverhalten war nicht gut. Wir haben noch Luft nach oben. Gut war, wie wir nach dem 1:1 Moral bewiesen haben“, so Di Benedetto kritisch. Dem Gegner prognostizierte er einen guten Saisonverlauf: „Kompliment an Haaren, das eine gute Rolle spielen wird.“

 

Gästetrainer Daniel Krümberg lobte seine Mannschaft, die mit nur neun Spielern noch zum Ausgleich kam: „Was wir in Unterzahl gezeigt haben, war ganz großer Sport. Läuferisch und kämpferisch haben wir sehr viel investiert. Leider haben wir uns nicht belohnt.“ Und weiter: „Wir haben uns top verkauft und setzen nun alles daran, am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte einzufahren.“

 

Schiedsrichter: Philipp Maurice Kleber (TSV Schönau) - Zuschauer: 150

 

Torfolge:

1:0 Alessio Pinna (5. Foulelfmeter), 1:1 Kevin Klasen (83.), 2:1 Sascha Jesse (84.)


Platzverweise:

Gelb-Rot gegen Maurice von Berg (79./DJK FV Haaren),

Rot gegen Timo Kandetzki (4./DJK FV Haaren)

 

Aufstellung:

Krimp, Kreutz (Willems, 72.), Balduin, Voussen (Vujicic, 56.), Özer (Geilen, 86.), Hochmuth, Hess, Filster, Koubaa, Szczyrba (Jesse, 56.), Pinna

 

Reserve:

Mrosek (ET), Vujicic, Geilen, Willems, Jesse