Mariadorf gegen Richterich: Umbruch trifft Ambition

Der Siebte SV Alemannia Mariadorf (19) trifft auf den Sechsten Rhenania Richterich (20). Beide Teams trennt nur ein Punkt – es ist ein direktes Duell im erweiterten Verfolgerfeld.

Mariadorfs Co-Trainer Timo Feilhaber erwartet Widerstand: „Zum Rückrundenstart erwartet uns direkt ein sehr unangenehmer Gegner mit Richterich, der uns alles abverlangen wird. Wir wissen, dass wir hier von der ersten bis zur letzten Minute hochkonzentriert und mit maximaler Intensität und maximalem Fokus auftreten müssen.“

Zur Vorbereitung sagt er: „Die Vorbereitung war gut und intensiv, auch wenn wir krankheitsbedingt sowie verletzungsbedingt auf einige Spieler hier und da verzichten mussten, ähnlich wie auch andere Teams. Jetzt freuen wir uns endlich, dass es wieder um Punkte geht und wir das Erarbeitete auf dem Platz zeigen und umsetzen können.“

Richterichs Trainer Nick Capellmann verweist ebenfalls auf Einschränkungen: „Die Vorbereitung war durch einige Ausfälle sicherlich nicht optimal. Wir konnten nicht alles so umsetzen, wie wir es geplant hatten. Aber das gilt aktuell für viele Mannschaften – deshalb gibt es für uns keine Ausreden.“

Er blickt nach vorn: „Entscheidend ist, was jetzt kommt. Die Mannschaft arbeitet fokussiert, intensiv und mit klarer Zielrichtung. Man spürt im Training, dass jeder mit einem Sieg ins neue Jahr starten will. Diese Entschlossenheit gefällt mir.“

Zum Gegner sagt Capellmann: „Mariadorf ist aufgrund der Veränderungen im Winter schwer einzuschätzen. Sie mussten personell einiges auffangen und haben sich auch auf der Trainerposition neu aufgestellt. Marcel ist absolut fußballverrückt und ein feiner Kerl. Er wird der Mannschaft mit seiner Erfahrung Stabilität geben – davon bin ich überzeugt. Am Sonntag wird die Freundschaft für 90 Minuten allerdings pausieren. Wir haben ein klares Ziel: drei Punkte. Mit diesem Anspruch und voller Überzeugung gehen wir in das Spiel.“